Produkte und Verfahren für die Medizin...

Archiv 2012

Mitteldeutscher Gemeinschaftsstand 2012



medways organisierte in diesem Jahr einen Gemeinschafts-
stand der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur analytica 2012 vom 17.-20. April 2012.

Die analytica ist die Weltleitmesse für marktreife Produkte und Gesamtlösungen für das Labor in Industrie und Forschung.

Termin: 17. - 20. April 2012
Ort:       Neue Messe München

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der analytica.





3. Jenaer Industrietage 2012

medways war Partner der diesjährigen Jenaer Industrietage.
Termin: 28.-29. März 2012
Ort: Konferenz- und Lehrzentrum der Fachhochschule Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2

Die Jenaer Industrietage sind die Plattform für die Präsentation von Wirtschaft und Wissenschaft in der Technologieregion Jena sowie für den breiten Austausch mit Partnern, Interessenten und Fachkräften aus ganz Deutschland.

Der Fachbesuchertag am 28. März richtete sich vorrangig an Unternehmer und Fachbesucher.
medways organisierte und leitete das Anwenderforum Optik und Medizintechnik von 13-17 Uhr bei dem Vertreter der Industrie über das Thema "Medizintechnik - Prosperierendes Geschäft für den OEM" referiert haben.
Flyer Fachbesuchertag

Der Karrieretag am 29. März informierte Schüler, Studenten und Absolventen über Ausbildungs- bzw. Arbeitsmöglich-
keiten.
Flyer Karrieretag

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Jenaer Industrietage.





EXCO GmbH stellte sich vor

Die EXCO GmbH, ein weltweit tätiger mittelständischer technischer Dienstleister mit über 230 Mitarbeitern, hat sich Unternehmen und Hochschulen als neues Mitglied des medways e.V. vorstellen.
Schwerpunkt des Leistungsspektrums der EXCO GmbH sind Qualifizierung, Validierung, Softwareentwicklung und Automatisierung.

Termin: 22. März 2012 von 8-12 Uhr
Ort: Technologie- und Innovationspark TIP Jena, Wildenbruchstraße 15, 07745 Jena

Die Vorträge der Veranstaltung können Sie hier downloaden:
Begrüßung
Minimalinvasive Lieferantenentwicklung
effektive Softwareentwicklung Medizintechnik
Bürgschaftsbank





Workshop medways und LEG Thüringen zu Vermarktungschancen Brasilien, Russland und VAE


Die Gesundheitswirtschaft ist nicht nur in Westeuropa ein maßgeblicher Wachstumstreiber sondern auch in Schwellenländern wie Brasilien, Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Die Abt. Internationale Kontakte der LEG Thüringen veranstaltete mit dem medways e.V. zu Vemarktungs- und Geschäftspotenzialen in diesen Ländern einen Workshop.

Termin: 7. Februar 2012 um 14.00 Uhr
Ort: BioInstrumenteZentrum auf dem Beutenbergcampus, Winzerlaer Str. 2, 07745 Jena

Auszug aus dem Programm:

  • Exportmöglichkeiten der Gesundheitswirtschaft
  • Gesundheitswirtschaft in der Arabischen Welt
  • Der Markt für Medizintechnik und medizinische Dienstleistungen in Russland
  • Gesundheitsmarkt Lateinamerika am Beispiel Brasilien
  • Zur Messe mit Thüringen International: Thüringer Gemeinschaftsstände und Unternehmerreisen
  • Das Programm erhalten Sie hier.





    Artikel in der Spezialausgabe
    "Wie wird geforscht in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt" des Zeitverlags am 04. August 2011

    Warum bringt kleines Werkzeug grosse Wirkung?
    Der länderübergreifende Cluster "Life Science Mitteldeutschland" erforscht neue Medikamente, Diagnostika und medizinische Geräte.

    Das Axolotl, auch bekannt als mexikanischer Schwanzlurch, kann etwas, wovon Menschen nur träumen können. Die Amphibie ist bekannt dafür, dass sie ihr Leben lang die Gestalt einer Larve behält, trotz ihrer Geschlechtsreife also optisch nie erwachsen wird. Und dafür, dass sie komplette Gliedmaßen wie Beine, Schwanz, Augen, Kiefer regenerieren kann. Doch was verleiht ihr diese Fähigkeit und warum sind Menschen beim Verlust eines Körperteils nicht dazu in der Lage? Am "Center for Regenerative Therapies Dresden" (CRTD) arbeiten Biowissenschaftler und -wissenschaftlerinnen der Technischen Universität Dresden mit einer Reihe von Unternehmen an stammzellbasierten Verfahren zur Gewebebildung. Das CRTD wird als Exzellenzprojekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Gelingt es den Forschern, die Regeneration von Geweben und Organen zu fördern, kann man in Zukunft bislang kaum heilbare Krankheiten therapieren. "Bei einer Hautverbrennung zum Beispiel werden körpereigene Stammzellen des Patienten als Wachstumsfaktor genutzt, so dass man die Selbstheilungskräfte auf neue Weise nutzen kann", erklärt Martin Pohle. Er ist Manager des Clusters Life Science Mitteldeutschland.

    Das Axolotl ist ein Beispiel für die Arbeit der medizinischen Fakultäten und Medizinunternehmen, die gemeinsam in dem länderübergreifenden Cluster Life Science Mitteldeutschland an neuen Medikamenten, Diagnostika oder medizinischen Geräten für die Zukunft forschen. "Wir stärken den Technolgietransfer und die regionale Vernetzung der Biotechnologie- und Life-Science-Branche in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt" sagt Martin Pohle. "Durch einen gemeinsamen, überregionalen Ansatz regen wir Konzepte, Kommerzialisierungsideen und Geschäftsmodelle an." Der Cluster wird durch vier eigenständige Organisationen getragen und durch eine Fördermaßnahme des Freistaates Thüringen co-finanziert.

    "Wir bringen den Standort Mitteldeutschland nach vorne mit der Bündelung unserer Kräfte", betont Martin Pohle. "In der Region gibt es viele kleine und sehr junge Unternehmen, die - anders als in München oder Berlin - über einen großen Raum verstreut sind." Der Cluster muss daher die Kooperation von Forschung und Wissenschaft intensiver als andernorts unterstützen. Seit fünf Jahren arbeiten die Partner und ein ehrenamtliches Gremium an verschiedenen Fachthemen zusammen. Beteiligt sind die Wirtschaftsinitiative für Mittel-
    deutschland GmbH in Leipzig, medways e.V. in Jena, BIO-NET Leipzig Technologietransfergesell-
    schaft mbH und die BIO Mitteldeutschland GmbH in Halle. Erste Erfolge der mitteldeutschen Biotechno-
    logie-Szene sind bereits sichtbar: Das Leipziger Unternehmen VITA34 extrahiert Stammzellen aus Nabelschnurblut, um etwa Leukämie durch patient-
    eneigene Stammzellen schneller therapieren zu können. Mittelweile ist das Unternehmen an die Börse gegangen.