Produkte und Verfahren für die Medizin...



Aktuelle Bekanntmachungen

August 2017

"WIR- Wandel durch Innovationen in der Region" ... mehr

August 2017

emcra EU-Fördertipp ... mehr

15.09.2017

Kleine Patienten, großer Bedarf − Medizintechnische Lösungen für eine kindgerechte Gesundheitsversorgung ... mehr

30.09.2017

Immer vor Ort - mobile medizintechnische Lösungen für eine patientenfreundliche Gesundheitsversorgung... mehr

15.10.2017

KMU-innovativ: Medizintechnik ... mehr

15.10.2018

Richtlinie zur Förderung von KMU "Industrie 4.0-Testumgebungen – Mobilisierung von KMU für Industrie 4.0" ... mehr

31.10.2017

Medizintechnische Lösungen in die Patientenversorgung überführen – Klinische Evidenz ohne Verzögerung belegen ... mehr

15.01.2018

Richtlinie zur Förderung von KMU "Industrie 4.0-Testumgebungen – Mobilisierung von KMU für Industrie 4.0" ... mehr

offen

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Förderung - termingebundene Bekanntmachtungen

Wenn Sie weitere Informationen zu einer Bekanntmachung haben oder auf der Suche nach passenden Partnern sind, wenden Sie sich an uns.
Sie erreichen uns telefonisch unter: 03641 8761040 oder via Email info@medways.eu


"WIR- Wandel durch Innovationen in der Region"

Das BMBF plant auf Basis seiner Erfahrungen aus dem langjährigen Programm „Unternehmen Region“ ein neues Förderprogramm.
Mithilfe des Konzepts „Innovation und Strukturwandel“ will das BMBF deutschlandweit den Wandel in strukturschwachen Regionen über eine gezielte Innovationsförderung gestalten.

Im Rahmen dieses Konzeptes will das BMBF das Programm „WIR! – Wandel durch Innovationen in der Region“ starten.
Der Aufruf wird kurzfristig im August veröffentlicht werden und bezieht sich ausschließlich auf Ostdeutschland.

Hauptziel des Programms ist unter anderem die langfristige Stärkung der Wirtschafts- und Innovationskraft von Regionen, die als strukturschwach gelten und vor besonderen Herausforderungen beim Strukturwandel stehen.

Wenn Sie eine potentielle Absicht zur Wettbewerbsbeteiligung haben, wenden Sie sich direkt an uns.




emcra EU-Fördertipp
vom 05.07.2017

Interreg B „Central Europe Programme“ – 3. Ausschreibungsrunde in der EU-Förderperiode 2014-2020

Interreg B fördert die transnationale Zusammenarbeit in größeren Programmräumen mit dem Ziel der regionalen Entwicklung. Im Rahmen von Projekten tauschen sich VertreterInnen von nationalen, regionalen und lokalen Behörden zu Themen von strategischer Bedeutung für die Entwicklung der gemeinsamen Region aus. Sie sollen mit EntscheidungsträgerInnen aus Verbänden, Unternehmen, Hochschulen etc. länderübergreifende Strategien und Lösungsansätze für gemeinsame Herausforderungen erarbeiten und diese in Pilotvorhaben umsetzen.

Deutschland ist in folgenden sechs transnationalen Programmräumen vertreten: Alpenraum, Donauraum, Mitteleuropa, Nordseeraum, Nordwesteuropa, Ostseeraum. Jeder der Interreg B-Programmräume hat ein Gemeinsames Sekretariat („Joint Secretariat“). Das Gemeinsame Sekretariat steht potentiellen Antragstellern für geplante Projekte in den Programmräumen zur Verfügung. Auf den Websites der jeweiligen Programmbehörden finden Sie u. a. Informationen zu den Förderschwerpunkten, geplanten Projektaufrufen sowie zu den bereits geförderten Projekten. Die Arbeitssprache in den Interreg B-Programmen ist Englisch. Entsprechend sind die Informationen auf den Websites der Programmbehörden nur auf Englisch verfügbar.

Unser Tipp: Die dritte Ausschreibung der Programmregion „Central Europe“ (Mitteleuropa) wird am 21. September 2017 veröffentlicht. Die Frist zur Einreichung von Projektvorschlägen wird voraussichtlich am 25. Januar 2018 enden. Insgesamt werden ca. 60 Mio. Euro für die Förderung von neuen transnationalen Kooperationen und Ideen zur Verfügung stehen.

Die Programmregion „Central Europe“ umfasst die Länder Polen, Tschechien, Österreich, Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien sowie den nördlichen Teil Italiens. Die beteiligten deutschen Bundesländer sind Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die Schwerpunkte der Programmregion „Central Europe“ liegen auf folgenden vier Themen:

  • Innovation: Akteure dauerhaft vernetzen; soziale und wirtschaftliche Innovation
  • Verringerung der CO2-Emissionen: Energieeffizienz und erneuerbare Energien; regionale Strategien zu Energie und Klimawandel; CO2-armer Verkehr
  • Natürliche und kulturelle Ressourcen: Schutz natürlicher Ressourcen und des Kulturerbes; Umweltmanagement in städtischen Räumen
  • Verkehr: bessere Anbindung des Nah- und Regionalverkehrs; multimodularer und umweltfreundlicher Güterverkehr


  • Potentielle Antragstellende sollten die thematische Fokussierung der dritten Ausschreibungsrunde berücksichtigen. Auf der Website der Programmbehörde finden Sie eine übersichtliche Darstellung der thematischen Prioritäten, für die Sie Projektvorschläge einreichen können.

    Weitere Information zu der kommenden Ausschreibung und den bereits geförderten Projekten finden Sie auf der
    Webseite des Gemeinsamen Sekretariats des „Central Europe Programme .




    „Kleine Patienten, großer Bedarf − Medizintechnische Lösungen für eine kindgerechte Gesundheitsversorgung“

    Thematische Schwerpunkte:
    Ziel der Fördermaßnahme ist es, durch innovative medizintechnische Lösungen, die speziell auf die Besonderheiten in der physischen und psychischen Entwicklung der einzelnen Altersgruppen angepasst sind, die Gesundheitsversorgung von Kindern entlang der gesamten Versorgungskette zu verbessern.

    Folgende Inhalte sind förderfähig (Auszug):
  • Adaptierbare medizintechnische Lösungen und Hilfsmittel, die gezielt das kindliche Wachstum sowie die physische (Weiter-)Entwicklung berücksichtigen.
    (z.B.mitwachsende, extern manipulierbare oder resorbierbare Implantate und Osteosynthesesysteme)
  • Maßgeschneiderte medizintechnische Lösungen, die altersgruppenspezifisch auf die physischen Gegebenheiten von Kindern angepasst sind.
    (z.B. größenoptimierte Organunterstützungssysteme (z. B. Beatmungs- und Herzunterstützungssysteme), minimalinvasive oder atraumatische Interventionstechniken)
  • Integrierte medizintechnische Lösungen, die auf die physischen und psychischen Besonderheiten von Kindern innerhalb der jeweiligen Altersgruppe ausgerichtet sind.
    (z.B. Therapiemanagement, Closed-Loop-Systeme z. B. für ADHS, Ess-Störungen, Schizophrenie, Depression, Zwangsstörungen, angeborene Organfehler, Epilepsie, Diabetes, Mukoviszidose)

  • Förderberechtigte
    Klein und Mittelständische Unternehmen (KMU), Großunternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kliniken

    Laufzeit: bis zu 3 Jahren

    Förderquote: 50%

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe sollten beim VDI beurteilungsfähige Projektskizzen zunächst elektronisch über das Internetportal bis zum 15.09.2017 eingereicht werden.
    Die geforderten Inhalte finden Sie im Aufruf.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1357.html




    „Immer vor Ort - mobile medizintechnische Lösungen für eine patientenfreundliche Gesundheitsversorgung“

    Thematische Schwerpunkte:
    Die Maßnahme zielt auf physische Produkte und Hardwarelösungen ab. Die Integration digitaler Innovationen in mobile Versorgungslösungen ist ausdrücklich erwünscht, Softwarelösungen sind jedoch nur förderfähig, wenn sie eine im Rahmen der Fördermaßnahme zu entwickelnde Hardwarelösung sinnvoll ergänzen.

    Die Auflistung ist beispielhaft und nicht als vollständig anzusehen:
  • Mobile medizintechnische Lösungen im Bereich der ambulanten, häuslichen, rehabilitierenden, geriatrischen und palliativen Versorgung, die eine bessere Versorgung, Nutzung oder Mobilisierung im Vergleich zu bestehenden ­Lösungen realisieren.
  • Mobile medizintechnische Lösungen zur Prävention, Diagnose (auch POCT), Therapie, Nachsorge, Rehabilitation, Pflege und Palliativversorgung.
  • Mobile Medizintechnik im Bereich der Erst-, Not- und Unfallversorgung oder im Bereich der Katastrophenhilfe.
  • Integration von medizintechnischen Lösungen in Fahrzeuge, z. B. Rettungsfahrzeuge.
  • Integration oder Bereitstellung von Medizintechnik im öffentlichen Bereich, die durch Betroffene, Erst- oder Laienhelfer bedient werden kann.

  • Förderberechtigte
    Existenzgründer, Klein und Mittelständische Unternehmen (KMU), Großunternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kliniken

    Laufzeit: bis zu 3 Jahren

    Förderquote: unter 60%

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe sollten beim VDI beurteilungsfähige Projektskizzen zunächst elektronisch über das Internetportal bis zum 30.09.2017 eingereicht werden.
    Die geforderten Inhalte finden Sie im Aufruf.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1370.html




    „KMU-innovativ: Medizintechnik“

    Thematische Schwerpunkte:
    Gegenstand der Förderung können neben technologischen Fragen auch präklinische Untersuchungen sowie frühe klinische Machbarkeitsstudien sein. Letztere sollen dazu geeignet sein, das Designkonzept eines in Entwicklung befindlichen Medizinprodukts zu evaluieren, mit dem Ziel
  • das Protokoll für eine nachfolgende klinische Prüfung des Medizinprodukts im Rahmen des Konformitätsbewertungsverfahrens zu entwickeln.
  • die notwendige Operationstechnik für das Medizinprodukt zu optimieren oder
  • notwendige Änderungen des Medizinprodukts oder des bezüglichen Untersuchungs- und Behandlungsverfahrens bei Verwendung des Medizinprodukts zu identifizieren.

  • Förderberechtigte
    Klein und Mittelständische Unternehmen (KMU), Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kliniken

    Laufzeit: bis zu 3 Jahren

    Förderquote:50%

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger VDI bis jeweils zum 15. April oder zum 15. Oktober eines Jahres zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    http://strategieprozess-medizintechnik.de/kmu-innovativ-medizintechnik




    "Medizintechnische Lösungen in die Patientenversorgung überführen – Klinische Evidenz ohne Verzögerung belegen"

    Thematische Schwerpunkte:
    Im Rahmen dieser Förderrichtlinie sind Projekte im Bereich klinischer Validierung, die dem Nachweis der Sicherheit und Leistungsfähigkeit (Verträglichkeit, Wirksamkeit, Anwendbarkeit, Praktikabilität) innovativer Medizinprodukte der ­Risikoklassen II und III sowie der Etablierung relevanter Qualifikationen im Unternehmen hinsichtlich der klinischen Validierung dienen, förderfähig.

    Die Förderrichtlinie gliedert sich in zwei Module. In der Qualifizierungsphase (Modul 1) steht die Etablierung relevanter Qualifikationen im KMU hinsichtlich der klinischen Validierung im Vordergrund, welche auf die Konzeption des Prüfdesigns als auch die Erstellung relevanter Unterlagen zur Erlangung der behördlichen Genehmigung und des Ethikvotums der klinischen Prüfung abzielen. In der Umsetzungsphase (Modul 2) wird – vorbehaltlich der behördlichen sowie ethischen Genehmigung – die Durchführung der klinischen Prüfung gefördert. An die Förderung der Qualifizierungsphase (Modul 1) soll sich die Förderung der Umsetzungsphase (Modul 2) anschließen. Bei Vorliegen der notwendigen Voraussetzungen für Modul 2 kann die Förderung auch direkt dort beginnen.

    Qualifizierungsphase/Studienkonzeption (Modul 1)
  • Die Etablierung relevanter Qualifikationen hinsichtlich klinischer Validierungsprozesse.
  • Systematische Übersichtsarbeiten zu bestehenden klinischen Daten (z. B. Ergebnisse klinischer Prüfungen), welche die Konzeption eines optimalen Prüfdesigns zum Ziel haben.
  • Die Konzeption des Prüfdesigns sowie des Prüfplans einschließlich der Machbarkeitsanalyse bei multizentrischen Studien.
  • Die Erstellung weiterer relevanter Unterlagen zur Erlangung der behördlichen Genehmigung sowie des Ethikvotums der klinischen Prüfung.

  • Umsetzungsphase/Studiendurchführung (Modul 2)
  • Prospektive klinische Prüfungen in Form von Mono- oder Multizenterstudien.
  • Exploratorische (Pilotstudien zur Vorbereitung komplexer Interventionsstudien) und konfirmatorische (Hypothesenprüfung) Studien.
  • Etablierung relevanter Qualifikationen hinsichtlich der Studiendurchführung.

  • Nicht gefördert werden:
  • Studien mit Ziel der Re-Zertifizierung von bereits vermarkteten Produkten.
  • Post-Marketing-Studien bzw. Anwendungsbeobachtungen.

  • Förderberechtigte
    Klein und Mittelständische Unternehmen (KMU)

    Förderquote: 50%

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe sollten beim VDI beurteilungsfähige Projektskizzen zunächst elektronisch über das Internetportal bis zum 31.10.2017 eingereicht werden.
    Die geforderten Inhalte finden Sie im Aufruf.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1376.html




    Richtlinie zur Förderung von KMU "Industrie 4.0-Testumgebungen – Mobilisierung von KMU für Industrie 4.0"

    Thematische Schwerpunkte:
    Gegenstand der Förderung sind Einzelvorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen im Themenfeld Industrie 4.0 und Internet der Dinge. Die Erprobung von neuen digitalen Produkten, die Anpassung an digitalisierte Prozesse sowie die Entwicklung vernetzter Geschäftsmodelle soll gefördert werden.

    Förderung kann für Pilotanwendungen beantragt werden, die den Einsatz von Industrie 4.0 in den KMU voranbringen.
    Dazu gehören die:
  • Entwicklung, Erprobung oder Anpassung neuer digitaler Produkte
  • zusammenhängende vernetzter Geschäftsmodelle
  • schnelle und zielgerichtete Entwicklung innovativer cyber-physischer Systeme (CPS)
  • Beschleunigung der Vernetzung und Interoperabilität in heterogenen CPS-Umgebungen

  • Förderberechtigte
    Klein und Mittelständische Unternehmen (KMU)

    Förderquote: 50%

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe können beim beauftragten Projektträger DLR Projektträger Softwaresysteme und Wissenstechnologien (PT-SW) des BMBF jederzeit Projektskizzen in deutscher Sprache eingereicht werden.
    Es gibt folgende Bewertungsstichtage: 15. Oktober 2017 und der 15. Januar 2018

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1181.html