Archiv 2004

Thüringer Allgemeine vom 21. Dezember 2004

Prototyp für gutes Sehen
Mit Laser gegen Altersweitsichtigkeit und grauen Star: In Erfurt entsteht ein bundesweit einmaliges OP-Zentrum

Erfurt bekommt eine Klinik, wie es sie in ganz Deutschland nicht gibt. Am Helios-Klinikum entsteht ein "Kopfchirurgisches Zentrum" mit dem Prototyp eines völlig neuartigen Operationssaales, in dem Patienten mit ultrakurzen Laserpulsen gegen Altersweitsichtigkeit und grauen Star behandelt werden sollen. Der Bund lässt sich das Projekt, das umfangreiche Forschungen einschließt, zehn Millionen Euro kosten.

Von Frauke ADRIANS

ERFURT/JENA/ILMENAU. Den Geldsegen hat sich ein Konsortium unter Thüringer Federführung hart erarbeitet. Mit seiner Präsentation überzeugte es die Jury eines vom Bundesforschungsministerium initiierten Wettbewerbs, dessen Ziel es ist, "schonendes Operieren mit innovativen Techniken" zu fördern. Das medizintechnische Kompetenzzentrum OphthalmoInnovation mit Sitz in Jena bündelte die Kräfte, 13 Partner wirken bundesweit mit. Thüringer Beteiligte sind die Technische Universität Ilmenau und die Universität Jena, das Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik Jena, die Carl Zeiss Meditec, Jenoptik, der Medizinsysteme-Hersteller Trumpf aus Saalfeld und das Erfurter Helios-Klinikum.
Das Konsortium, das sich gegen rund 30 Mitbewerber durchsetzte, will eine Lasertherapie gegen Altersweitsichtigkeit entwickeln. Das auch Presbyopie genannte Leiden plagt fast jeden Deutschen ab dem 5. Lebensjahrzehnt. "Die Anpassungsfähigkeit des Auges lässt ab 40 nach, die Beweglichkeit der Linse verliert sich dann innerhalb weniger Jahre", erklärt Projekt-Koordinator Volker Wiechmann von OphthalmoInnovation. Wo das Auge schwächelt, hilft zwar eine Brille. Aber Gleitsichtbrillen haben ihre Tücken.
Ehrgeiziges Ziel des Konsortiums ist es, die Brille überflüssig zu machen und die Dynamik der Linse wiederherzustellen. "Dabei kommt zum Einsatz, was Thüringen gut kann: Femtosekundenlaser", so Wiechmann. Die alterssteife Linse wird mit ultrakurzen Laserpulsen beschossen und perforiert. "Tierversuche haben gezeigt, dass die Linse dadurch weicher wird und ihre Beweglichkeit zurückbekommt", erklärt der Projekt-Koordinator.
Ehe diese Technik beim Menschen angewendet werden kann, müssen die Wissenschaftler aus Jena, Ilmenau und Erfurt gemeinsam mit Kollegen aus Dresden, Münster und Mainz noch viel Forschungsarbeit leisten. "Zunächst wollen wir klären, warum die Linse starr wird und an welchen Stellen", so Wiechmann. Außerdem müsse man herausfinden, in welchem "Muster" der Laser die Linse perforieren sollte. Und das Lasergerät muss so klein werden, dass es in einen normalen Operationssaal passt.
Das Projekt, für das der Bund zehn Millionen Euro bereitstellt, ist auf fünf Jahre angelegt. "Im Idealfall können 2007 erste Operationen stattfinden", sagt Dr. Marcus Blum, Chefarzt der Augenklinik am Erfurter Helios-Klinikum. Die ersten Eingriffe werden im Rahmen einer klinischen Studie vorgenommen. Erst wenn die Methode erprobt und sicher ist, kann die Operation für jedermann angeboten werden - frühestens in fünf Jahren, schätzt der Mediziner. "Dann rechnen wir mit mehreren hundert Operationen im Jahr", erklärt Blum, der von den Möglichkeiten des Femtosekundenlasers fasziniert ist: "Damit kann man hochpräzise schneiden, ohne dass der Augapfel geöffnet werden muss. Man kann das Gewebe ohne Schäden weiten und lockern." Der Laser könnte zudem Patienten mit grauem Star die belastende, mit Komplikationsrisiken behaftete Entfernung der Linse ersparen. "Im Frühstadium der Linsentrübung könnte man Einlagerungen an der Linse minimalinvasiv auflösen - dann ist eine Operation unnötig", erklärt Prof. Günter Henning, Leiter des Instituts für Biomedizinische Technik und Informatik an der TU Ilmenau. "Oder man könnte den grauen Star mit dem Laser zumindest vorbehandeln und so die Operation erleichtern." Möglicherweise eröffnet der Laser noch mehr Chancen: Einsätze etwa Augenverletzungen oder Augenhöhlen-Tumoren.
Das Bundesforschungsministerium möchte in fünf Jahren einen Erfurter Prototypen sehen, der sich auf andere Kliniken übertragen lässt. Das mit Thüringer Know-how entwickelte "Kopfchirurgische Zentrum" soll Vorbild für viele Augenkliniken werden.



DENKFORM - Das Wirtschafts- und Wissens-Magazin
Ausgabe 03 / 2004

"Medizintechnik-Gipfel" in Ilmenau



Die TU Ilmenau und ihr Institut für Biomedizinische Technik und Informatik waren Gastgeber der internationalen Fachtagung "Biomedizinische Technik 2004" (BMT).

Vom 21. bis 24. September 2004 trafen sich in Ilmenau Ingenieure, Naturwissenschaftler und Ärzte aus Hochschulen, Forschungsinstituten, Kliniken und Unternehmen zum interdisziplinären Wissens- und Erfahrungsaustausch. Der Kongress bot umfangreiche Einblicke in nahezu alle Bereiche der biomedizinischen Technik und deckte das gesamte Themenspektrum von der angewandten Medizintechnik bis hin zur medizinischen Biotechnologie ab. In den Fachbeiträgen aus Forschung und Entwicklung ging es u.a. um Themen wie den Operationssaal der Zukunft, Telemedizin und e-Health, Telemonitoring und TeleHomeCare, Biosignal- und Bildverarbeitung, Therapie und Rehabilitation, Implantate sowie Medizintechnik in der Augenheilkunde. Darüber hinaus wurden neue Erkenntnisse über Biomaterialien und Biokompatibilität, Organunterstützungssysteme und künstlichen Organersatz, neue Entwicklungen bei bildgebenden Verfahren wie CT, MRT oder Ultraschall beleuchtet sowie Aus- und Weiterbildung in der Biomedizinischen Technik diskutiert. Ein großer Wert wurde auch auf die Einbeziehung der Studierenden und des wissenschaftlichen Nachwuchses gelegt und so wurden im Rahmen eines Wettbewerbs Ergebnisse aus Projekt- und Diplomarbeiten vorgestellt und prämiert.

Begleitend zur Tagung organisierten die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (DGBMT) und das Kompetenzzentrum für Medizintechnik OphthalmoInnovation Thüringen e.V. eine Technologieausstellung.

Die Tagung hat sich in den letzten Jahren zur zentralen Informationsplattform für Wissenschaftler und Firmen aus dem In- und Ausland entwickelt und wurde vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterstützt. Die BMT war die 38. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE, und mit etwa 800 Teilnehmern und 530 aktiven Beiträgen war die Tagung auf dem Ilmenauer Campus die bisher größte Medizintechnik-Konferenz im deutschsprachigen Raum.

Die Standortwahl für die BMT beinhaltet eine Hommage an Thüringen und die Technische Universität Ilmenau, die für das Fach eine historische Bedeutung hat - vor 50 Jahren wurde hier das erste Institut für Biomedizinische Technik gegründet. Institutsleiter Prof. Günter Henning organisierte anlässlich dieses Datums ein kongressbegleitendes Alumni-Treffen.

Jena, Ilmenau, Erfurt, den 20.12.2004





Technologie-Cluster bündeln Kompetenz in Bildung, Forschung, Entwicklung, Anwendung und Dienstleistung

Die Verbindung zwischen Wissenschaft und Industrie hat in Thüringen bereits eine lange Tradition. Ein Beispiel dafür ist das Zusammenwirken von Carl Zeiss und Ernst Abbe Ende des 19. Jahrhunderts. Die Forschung von Abbe brachte dem Unternehmen Zeiss einen solchen Innovationsvorsprung, dass dieses jahrzehntelang internationaler Marktführer im Bereich Mikroskopebau war und bis heute einen Weltruf in der optischen Branche genießt.

Die Pflege der Schnittstelle zwischen Industrie und Forschung wird seither im Freistaat groß geschrieben und ist wichtigste Quelle für High-Tech-Erfindungen aus der "Denkfabrik". Die erfolgreiche Interaktion von Forschung und Industrie wird in zahlreichen Projekten gefördert. Die Kompetenznetze in Thüringen sind dafür beispielgebend. Sie vereinen Wirtschaftsunternehmen, Forschungs- und Bildungsinstitutionen sowie Einrichtungen des Technologietransfers, Kapitalgeber und regionale Institutionen mit dem Ziel, die Branche, die sie vertreten, voranzutreiben und durch eigene Innovationen zu bereichern.

OptoNet aktiviert optische Innovationen
Das Kompetenznetz OptoNet e.V. gestaltet beispielsweise aktiv die nationale und internationale Entwicklung auf dem Gebiet der Optischen Technologien. Über 60 kleinere und mittelständische Unternehmen, große Firmen und Forschungseinrichtungen mit exzellentem Ruf arbeiten hier Hand in Hand: Das Netzwerk fördert das innovative Potenzial der ohnehin traditionsreichen Optik-Region Thüringen durch vorwettbewerbliche Gemeinschaftsforschung und definiert Themenschwerpunkte für eine zielorientierte Kooperation zwischen Industrie, Forschung und Bildung. Es unterstützt ein Technologiemarketing, das auch den kleineren Firmen des Verbunds zu Vertriebserfolgen verhilft und engagiert sich darüber hinaus stark in den Bereichen Nachwuchsförderung und Weiterbildung. Resultat dieses "Networking" ist eine aktive "Szene" mit einer Reihe neuer Produktideen, sei es ein superdünnes Kameraobjektiv im Insektenformat oder ein "High Speed Optical Measuring System" für die geometrische Prüfung optischer Linsen mit Bildverarbeitung.

BioRegio als "Brutkasten" der Thüringer Biotechnologiebranche
Wie das OptoNet versteht sich auch das Konpetenznetz BioRegio Jena e.V. als regionaler Inkubator seiner Branche, in diesem Fall der Biotechnologie. Der Verein wurde bereits 1995 in Jena gegründet - eine Gruppe von Biologen, Physikern und Kaufleuten realisierte damit ihre Idee eines regionalen Konzepts zur Kommerzialisierung der Biotechnologie. Das Netzwerk förderte die Branche durch die Bildung von Arbeitsgruppen und gemeinsamen Projekten, durch das Vorantreiben der Aus- und Weiterbildung sowie durch eine gezielte Bündelung der Kompetenzen in den vier definierten Teilbereichen "Individual-Medizin", "Target-orientierte Wirkstoff-Entwicklung", "Nano-Biotechnologie" und "Bio-Informatik". Darüber hinaus initiierte der Verein BioRegio das Projekt "BioInstrumente Jena" und schuf ein Bioinstrumentezentrum am Campus Beutenberg in Jena, das jungen Biotechnologiefirmen moderne Laborflächen auf Mietbasis zur Verfügung stellt. Der Erfolg blieb nicht aus: Allein in der Region in und um Jena gründeten sich 31 neue Biotechnologie-Firmen, und eine Reihe bestehender Unternehmen haben neue Geschäftsfelder im Bereich "Bioinstrumente" eröffnet.

Clustervielfalt für Innovationskraft
Neben den Kompetenznetzen BioRegio und OptoNet gibt es noch weitere Technologie-Cluster im Freistaat. Hervorzuheben sind die Kompetenznetze "Bildverarbeitung Thüringen" sowie das Netz "OphthalmoInnovation", welches das Know-how zur Bekämpfung von Augenkrankheiten zusammenträgt.

An den erläuterten Beispielen zeigt sich, welche Innovationskraft in den Netzwerken steckt. Sie bündeln Wissen, schaffen Synergien, ermöglichen einen reibungslosen Wissenschaftstransfer und erweitern die Schnittstelle zwischen Forschung und industrieller Applikation. Sie sind somit Motor einer gesamten Branche und ein wichtiger Faktor für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Thüringen.

http://www.bioinstrumente.de
http://www.optonet-jena.de
http://www.ophthalmoinnovation.de
http://www.kompetenznetze.de/bildverarbeitung-thueringen



Thüringer Allgemeine vom 24.September 2004

Medizintechnik-Experten tagen in Ilmenau / Forschung zur Augenheilkunde

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Von Frauke ADRIANS

Rund 800 Fachleute, darunter Ärzte, Ingenieure und Spezialisten aus der Industrie, sind an der Technischen Universität zur Jahrestagung der Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) zusammengekommen. Die Untergruppierung des Verbandes der Elektrotechnik und Elektronik (VDE) hat sich für Ilmenau als Tagungsort entschieden, weil es dort ein Jubiläum zu feiern gibt: 1954 wurde an der damaligen Hochschule für Elektrotechnik das Institut für Elektromedizinische und Radiologische Technik gegründet. Als erste Hochschule in Europa bot die spätere TU ein Studium für Biomedizinische Technik an. ...

... Auch Thüringer Wissenschaftler forschen auf dem Gebiet der Medizintechnik. Prof. Günter Henning, Leiter des Instituts für Biomedizinische Technik an der TU Ilmenau, hebt Innovationen auf dem Gebiet der Augenheilkunde hervor. Bei der Carl Zeiss Meditec in Jena werden etwa Geräte für die Diagnostik von Augenkrankheiten entwickelt, die von der TU Ilmenau initiierte "Ophthalmo-Innovation" mit Sitz in Jena bündelt die Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet. Auch Technik zur Laserbehandlung von Fehlsichtigkeiten wurde und wird in Thüringen entwickelt. Die Biomedizin-Techniker in Ilmenau erforschen zudem Möglichkeiten zur Verbesserung der Dialyse - Ziel ist es, deren Nebenwirkungen erträglicher zu machen - sowie Neurofeedback-Strategien, mit deren Hilfe etwa Epilepsie-Patienten lernen, ihre Hirnreaktionen so zu steuern, dass die epileptischen Anfälle seltener werden.
Die Medizintechnik macht in Deutschland nur sehr wenige Prozent des produzierenden Gewerbes aus. Aber trotz sinkender Umsätze ist Deutschland weltweit immer noch Medizintechnik-Produzent Nummer 3 hinter den USA und Japan. Die Wachstumsraten der Branche liegen in Deutschland bei jährlich vier bis sechs Prozent. Olaf Dössel (Anmerkung OIT: DGBMT-Vorsitzender) wünscht sie sich größer, aber immerhin: "Prognosen sagen für die nächsten hundert Jahre kontinuierliche Steigerungsraten voraus."





Neue Thüringer Illustrierte 03/2004

"Kein Wolkenkuckucksheim"

Seit vier Jahren gibt es das Kompetenzzentrum OphthalmoInnovation Thüringen. Hier werden vor allem Verbundvorhaben der Augenheilkunde an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft angeschoben.
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Seit knapp vier Jahren gibt es das OIT; es ist ein Kind der Innovationsbemühungen des Bundesforschungsministeriums. OphthalmoInnovation ist dabei eins von bundesweit acht Kompetenzzentren, und übrigens das einzige in Ostdeutschland. Zum gemeinnützigen Verein OphthalmoInnovation gehören Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen, Kliniken und Personen. Aufgabe ist, die Forschung für die Augenheilkunde voranzutreiben. Wobei sich die Geschäftsstelle des Vereins in der Jenaer Wildenbruchstraße 15 zum großen Teil aus Mitgliedsbeiträgen und selbst erwirtschafteten Einnahmen finanziert, wie Volker Wiechmann betont.
Eine Aufgabe ist die Erfolgskontrolle bei konkreten Forschungsvorhaben im Verbund zwischen Forschung und Wirtschaft. "Das nehmen wir sehr ernst", so der Geschäftsführer. Darüber hinaus bietet das OIT Weiterbildungsveranstaltungen für Mitglieder oder als Service-Leistung für die medizinische Industrie sowie für Ärzte und Optiker an. So unter anderem eine Weiterbildungsveranstaltung für Augenoptiker zum Thema: "Anforderungen an die moderne Augenglasbestimmung bei spezifischen Befunden und besonderen Einsatzgebieten" mit Prof. Dr. rer. nat. habil. Dieter Methling.
Darüber hianus widmet sich das OIT dem Qualitätsmanagement in der Arztpraxis, wobei es um die Optimierung der Organisation und damit auch der Wirtschaftlichkeit sowie der Vermeidung von Fehlern und Risiken geht. Der Druck durch die Krankenkassen sei hier durchaus beträchtlich, erläutert Volker Wiechmann. Denn trotz Praxissterben gelte immer noch die Binsenweisheit, daß die durchorganisierte Praxis die bessere Praxis ist.
Durch das OIT wird außerdem Hilfe für die Erstellung von Web-Seiten für Ärzte oder Informationsveranstaltungen im Ausland angeboten. Sogar die Vertretung von Interessen der gesamten Thüringer Medizintechnikbranche nimmt das Kompetenzzentrum wahr, beispielsweise durch die Redaktion einer fundierten Übersicht über die Unternehmen im Freistaat im Auftrag der Stiftung für Technologie- und Innovationsförderung (Stift) in Erfurt.
Thüringen spielt mit dem Standort Jena bei der Ophthalmologie weltweit die erste Geige. Das ist einerseits logisch, aber andererseits wiederum nicht völlig selbstverständlich. Die Namen Ernst Abbe, Schott und Carl Zeiss sind dabei nur die klangvollsten, wenn es um die Verbindung von optischen und ophthalmologischen Spitzenleistungen geht.
Die wesentlichen, allerdings auch die kostenintensiven Erkrankungen der Augen, setzen statistisch gesehen mit dem 40.Lebensjahr ein. Die Patienten zwischen 40 und 50 sind damit die zentrale Zielgruppe vieler heutiger Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Sie zielen weniger auf Therapie im klassischen Sinn, sondern auf eine ausgeklügelte Diagnostik und eine gewissermaßen präventive Therapie.
Den Sehfehler korrigieren, bevor er überhaupt als deutliches Defizit vom Betroffenen wahrgenommen wird, ist dabei ein Grundsatz. Deutlicher gesagt, kann es also darum gehen, das Erblinden zu verhindern, bevor es zu spät ist oder nur durch aufwendige Operationen korrigiert werden kann.
Die Zielrichtung aller Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Kompetenzzentrum ist auf die Neu- und Weiterentwicklung folgender innovativer Produkte und Dienstleistungen für die Ophthalmologie ausgerichtet: Funktionsdiagnostische Systeme zur objektiven Beurteilung der Funktionen des Sehvorganges, des Stoffwechsels und der Mikrozirkulation des Auges sowie therapeutischer Systeme für die Laseranwendung in der Augenheilkunde.
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GERD POSPISCHIL


Medica
Sie konnten unseren Stand auf der

Medica 2004

vom 24. - 27. November 2004, Stand: Halle 03 / Stand G94 besuchen.


38. DGBMT-Jahrestagung BMT 2004



Vom 22.-24. September 2004 fand an der Technischen Universität Ilmenau die

38. DGBMT-Jahrestagung

BMT 2004 statt.

OphthalmoInnovation war mit der Organisation der begleitenden Ausstellung betraut.





Weiterbildungsveranstaltung für Augenärzte

Thema:

"Ansatz zur Messung des zellulären Stoffwechsels mittels zeitaufgelöster Autofluoreszenz des Augenhintergrundes"

Diese Veranstaltung ist von der Landesärztekammer Thüringen als Weiterbildungsveranstaltung zertifiziert und wird nach Kategorie A 1 Punkt anerkannt.

Referent:
Doz. Dr.-Ing. Dietrich Schweitzer,
Experimentelle Ophthalmologie - Augenklinik der FSU Jena;


Termin, Ort:
Mittwoch, den

09.Juni 2004, 17.00 - 18.00 Uhr

Technologie- und Innovationspark Jena
Konferenzraum 1, Wildenbruchstr. 15, 07745 Jena
Im Anschluss kleiner Imbiss mit Gelegenheit zum Dialog.


Ausstellung "Thüringen-Haus - Innovatives Design aus Thüringen" Produkte aus aller Welt umgeben uns - sie sind aber auch ein Teil regionaler Identiät. Die Ausstellung "Thüringen-Haus - Innovatives Design aus Thüringen", an der auch OphthalmoInnovation Thüringen beteiligt ist, will an Beispielen die Bandbreite Thüringer Erzeugnisse darstellen und in einem teilweise interaktiven Zusammenhang inszenieren. Thüringen zeigt sich mit seinen Produkten als ein Land, das sich seiner Tradition bewusst ist, aber dennoch innovative Wege geht - auch auf dem Gebiet des Designs. Davon zeugt auch die Präsenz Thüringer Produkte auf internationalen Märkten.

Das "Thüringen-Haus" ist dabei die Metapher für die Vielfalt der in Thüringen hergestellten Produkte, die durch ihre Präsentation Räumlichkeiten und Lebenswelten assoziieren sollen.

Ausstellungszeit:
4. Dezember 2003 - 30. April 2004

Öffnungszeiten:
Mittwoch - Sonntag 12- 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung
Eintritt 2,00 Euro / ermäßigt 1,00 Euro

Ausstellungsort:
Design Zentrum Thüringen
Rathenauplatz 6, 99423 Weimar
Telefon: (03643) 8711-0



Weiterbildungsveranstaltung für Augenärzte


Thema:

"Messung der Sauerstoffsättigung in retinalen Gefäßen
Methodik, Ergebnisse bei Augengesunden, Diabetikern und AMD Patienten, Reaktionen auf Sauerstoffatmung und Glukosegabe"


Diese Veranstaltung ist von der Landesärztekammer Thüringen als Weiterbildungsveranstaltung zertifiziert und wird mit 2 Punkten der Kategorie A anerkannt.

Referenten:
Doz. Dr.-Ing. Dietrich Schweitzer,
Dr. rer. nat. Martin Hammer,
Experimentelle Ophthalmologie - Augenklinik der FSU Jena;
OA Dr. med. Ulrich Voigt, Augenklinik der FSU Jena

Termin, Ort:
Mittwoch, den

07.April 2004, 17.00 - 18.30 Uhr

Technologie- und Innovationspark Jena
Konferenzraum 1, Wildenbruchstr. 15, 07745 Jena
Im Anschluss kleiner Imbiss mit Gelegenheit zum Dialog.