Förderung - termingebundene Bekanntmachtungen

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Bundesförderung





"Richtlinie zur Förderung von transnationalen Forschungsprojekten innerhalb der Joint Programming Initiative „JPIAMR“ zu Diagnostik und Surveillance von antibiotikaresistenten Bakterien: Entwicklung neuer Werkzeuge, Technologien und Methoden für den globalen Einsatz"

Das wichtigste Ziel der neunten gemeinsamen Förderbekanntmachung der Joint Programming Initiative on Antimicrobial Resistance (JPIAMR) ist es daher, die Ressourcen, Infrastrukturen und Forschungsanstrengungen vieler Länder zusammenzubringen, um neue Werkzeuge, Technologien und Methoden für den globalen Einsatz zur Diagnostik und Surveillance antibiotikaresistenter Bakterien bei Mensch, Tier und Umwelt zu entwickeln.
Durch die internationale Zusammenarbeit sollen in Projekten dieser Bekanntmachung vorherrschende antibiotikaresistente Infektionen in unterschiedlichen Weltregionen untersucht werden. Interdisziplinäre Ansätze, die auch Industrie und Sozialwissenschaften umfassen können, sollen das Verständnis, die Diagnostik und das Monitoring von Antibiotikaresistenzen weltweit verbessern. Es können auch regionale Verbünde unter Koordinierung der Länder mit mittlerem oder niedrigem Einkommen gefördert werden.
Im Rahmen dieser gemeinsamen Förderbekanntmachung der JPIAMR wird eine begrenzte Anzahl transnationaler Forschungsprojekte gefördert, die einen Beitrag zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen leisten.
Die Bekanntmachung richtet sich an klinisch und experimentell orientierte Arbeitsgruppen aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und/oder industriellen Partnern, die in der Regel in Verbünden zusammenarbeiten. Es müssen also stets Forschergruppen aus mindestens drei Ländern beteiligt sein.

Ziele der transnationalen kooperativen Forschungsanträge
  • Entwicklung von Strategien, Werkzeugen, Technologien und Methoden für die Detektion, das Monitoring, das Profiling und/oder die Surveillance von antimikrobiellen Resistenzen und Dynamiken, die zur Resistenz führen
  • Entwicklung von Strategien, die die Aufnahme und die Nutzbarkeit von existierenden Strategien, Werkzeugen, Technologien und/oder Methoden für die Detektion, das Monitoring, das Profiling und/oder die Surveillance von antimikrobiellen Resistenzen und Dynamiken, die zur Resistenz führen, erleichtern und implementieren.

  • Mögliche Fragestellungen
  • Validierung von neuen oder verbesserten diagnostischen Werkzeugen, Technologien und Methoden
  • Evaluierung von neuen oder verbesserten Diagnostika und deren Beitrag zu sachgemäßerem Einsatz von Antibiotika, beispielsweise Engspektrum-Antibiotika, bei Mensch und Tier
  • Verbesserung personalisierter Therapien durch Schnelldiagnostika und Point-of-Care-Techniken für die optimale Auswahl der zu verwendenden Antibiotika
  • Entwicklung neuer bzw. Verbesserung von Einsatzeffizienz und Zugänglichkeit bereits existierender Werkzeuge, Technologien und Methoden zur Detektierung von Antibiotikaresistenzen in unterschiedlichen Reservoiren menschlichen, tierischen Ursprungs oder aus der Umwelt, beispielsweise durch
  • Verbesserung und Standardisierung von bioinformatorischen Pipelines, Qualitätskontrolle, Modellierung und Analyse von Sequenzierungs- und Metadaten
  • Entwicklung von Methoden und Werkzeuge für die Erstellung von Ausgangsdaten im Hinblick auf die natürliche Variabilität von Resistenzgenen, mobilen genetischen Elementen und Übertragungsdynamiken sowie für quantitative Risikoabschätzung auch unter Einbeziehung von ökologischen und Evolutionsaspekten
  • Etablierung von Implementierungsstrategien sowie Weiterentwicklung bestehender Werkzeuge zur Unterscheidung zwischen viralen, antibiotikasuszeptiblen und -resistenten bakteriellen Infektionen

  • Förderberechtigte
    staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

    Förderbeginn erste Quartal des Jahres 2020

    Förderquote: 50% bei Unternehmen und 100% bei Universitäten

    Projektlaufzeit: bis zu drei Jahren mit höchstens 300.000 Euro bei einem bzw. 500.000 Euro bei zwei deutschen Partnern pro Konsortium

    Projektträger: DLR Projektträger – Gesundheit –, Bonn

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe sind dem Joint Call Secretariat, das beim DLR Projektträger angesiedelt ist, bis spätestens 15. Februar 2019, 17.00 Uhr MEZ zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.
    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2181.html




    Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema transnationale Forschung zur Beschleunigung der Diagnosestellung und/oder zur Untersuchung von Krankheitsverläufen und -mechanismen bei seltenen Erkrankungen innerhalb des European Joint Programme Cofunds „EJP Rare Diseases“

    Ziel der Fördermaßnahme ist es, Kenntnisse zur verbesserten Prävention, Diagnose und Behandlung von seltenen Erkrankungen zu erlangen. Zu diesem Zweck sollen transnationale Forschungsvorhaben gefördert werden, die in der Zusammenarbeit von Forschungsgruppen aus verschiedenen Disziplinen schnellere Fortschritte in der Erforschung der seltenen Erkankungen bringen.
    Innerhalb dieser Fördermaßnahme wird eine begrenzte Anzahl kooperativer und interdisziplinärer Forschungsprojekte mit klinischer Relevanz gefördert, von denen ein Beitrag für die Beschleunigung der Diagnosestellung und/oder zur Untersuchung von Krankheitsverläufen und -mechanismen bei seltenen Erkrankungen erwartet werden kann.
    Gemeinsame Forschungsprojekte sollen auf eine Gruppe seltener Erkrankungen bzw. auf eine einzelne seltene Krankheit fokussiert sein.

    Themengebiete
    a Forschung zur Beschleunigung der Diagnosestellung, z. B.
  • neue Schemata zur Diagnosestellung für Patienten mit unklarer Diagnose;
  • verbesserte Annotation und Interpretation von Varianten und Entwicklung von diagnostischen Tests für die ­häufigeren Varianten;
  • neuartige Modalitäten der Funktionsanalyse von Kandidatenvarianten durch In-vitro-, Zell-, Gewebe- oder Tierstudien;
  • omische oder multi-omische integrierte Ansätze zur Erkennung von Krankheitsursachen und -mechanismen, ­einschließlich der Entwicklung relevanter bioinformatischer Werkzeuge

  • Forschung zur Untersuchung des Krankheitsverlaufs und -mechanismen, z. B.
  • Studien zum natürlichen Krankheitsverlauf und Patientenregister (auch zur Vorbereitung von klinischen Studien). Soweit möglich sollten diese die Entwicklung und Verwendung von Instrumenten für vom Patienten selbst ­berichtete Endpunkte umfassen. Darüber hinaus wird die Erkundung des Einsatzes standardisierter M-Health-basierter Monitorinstrumente und von Patienten selbst eingegebener Daten zur Erhebung von Informationen für Studien zum Krankheitsverlauf befürwortet;
  • Identifizierung klinischer Biomarker, klinischer Endpunkte und von Surrogatendpunkten;
  • Identifizierung neuer pathophysiologischer Signalwege in geeigneten Krankheitsmodellen, die die Bedingungen im Menschen effektiv abbilden

  • Förderberechtigte
    staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

    Förderbeginn erste Quartal des Jahres 2020

    Förderquote: 50% bei Unternehmen und 100% bei Universitäten

    Projektlaufzeit: bis zu drei Jahren

    Projektträger: DLR Projektträger – Gesundheit –, Bonn

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe sind dem EJP RD-Sekretariat, das beim DLR Projektträger in Bonn angesiedelt ist, bis spätestens 15. Februar 2019, 17.00 MEZ zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.
    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2277.html




    "Robotische Systeme für die Pflege"

    Die Bekanntmachung fokussiert auf Innovationen zur Entlastung von Pflegekräften und pflegenden Angehörigen sowie zur Verbesserung der Lebensqualität Pflegebedürftiger. Im Fokus dieser Bekanntmachung sind deshalb innovative robotische Systeme, die partizipativ und bedarfsgerecht mit Nutzenden erforscht, im Kontext der Pflege erprobt und angepasst werden. Die zu entwickelnden robotischen Systeme sollen dabei konsequent hinsichtlich ihrer Machbarkeit und Wirksamkeit im Anwendungsbereich Pflege überprüft werden.
    Ziel ist es, die robotischen Lösungen auf relevante Funktionen und Merkmale für die Pflege auszurichten und künftig in bestehende Prozessketten und Organisationsabläufe zu integrieren. Alle Projektbeteiligten müssen vor diesem Hintergrund sowohl ein klares Verständnis davon entwickeln, für welche Anwendungsfälle in der Pflege der Einsatz von robotischen Systemen sinnvoll sein kann als auch ein gemeinsames Verständnis von „Guter Pflege“ erarbeiten.
    Gefördert werden Forschungsprojekte sowohl zur Entwicklung als auch zur Erprobung innovativer robotischer Systeme, die auf praxisbezogene Anforderungen der Pflege in konkreten Anwendungsfeldern ausgerichtet sind. Dabei können robotische Systeme von Komponenten wie Roboterarmen bis hin zu humanoiden Robotern reichen. Zu den denkbaren Anwendungsfeldern zählen z. B.: Therapie, Kommunikation und Interaktion, Transport, Transfer und Mobilität, Assistenz oder Begleitung. Den Einreichenden steht es frei, auch andere Anwendungen in der Pflege zu adressieren, in denen robotische Systeme unterstützen oder zur Entlastung beitragen können. Robotische Systeme, die ausschließlich oder überwiegend dem medizinischen Bereich zugeordnet werden (z. B. Operationsroboter und Prothetik), können im Rahmen dieser Bekanntmachung nicht gefördert werden.

    Gefördert werden anwendungsorientierte Verbundprojekte in zwei Schwerpunkten:
  • Robotertechnologien für neue pflegerische Lösungen
    - Förderung von neuartigen robotischen Technologien für konkrete pflegerische Situationen
    - Fokussierung auf für die Pflege relevante Funktionen und Merkmale
    - Entwicklung von technischen Innovationen im Kontext von kognitionswissenschaftlichen und pflegewissenschaftlichen Konzepten
    - Erarbeitung von Ansätzen für eine erfolgreiche Verankerung neuer Lösungen in der Struktur des jeweiligen Pflegesettings

  • Bessere Pflegepraxis durch robotische Lösungen
    - Überprüfung und bedarfsgerechten Weiterentwicklung von bereits vorhandenen robotischen Lösungen in Erprobungsphasen im pflegerischen Alltag
    - Beantwortung anspruchsvoller pflege-, sozial- und arbeitswissenschaftlicher Forschungsfragen
    - empirische Untersuchung ­robotischer Systeme in der Pflegepraxis und die Generierung von Erkenntnissen über deren Wirkung
    - Förderung der Erhebung von Erfahrungen mit existierenden robotischen Systemen in einer ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtung bzw. im häuslichen Bereich in einer empirischen Erprobungsphase
    - Ableitung und Umsetzung von Anforderungen für eine evidenzbasierte technische Weiterentwicklung des robotischen Systems

  • Zusätzlich wird ein wissenschaftliches Begleitprojekt gefördert. Eine Zusammenarbeit der anwendungsorientierten Verbundprojekte und des Begleitprojekts wird erwartet.

    Ein passfähiges robotisches System für die Pflege zeichnet sich vor allem durch die folgenden Attribute aus: Es ist sicher in der Anwendung für pflegebedürftige Menschen, die Pflegenden oder andere Anwender, ist arbeits- und prozessunterstützend sowie gegebenenfalls selbstlernend (KI) und an Bedarfssituationen ausgerichtet. Weitere Merkmale der zu entwickelnden Lösungen sollten ihre Zuverlässigkeit, Modularität und Adaptivität sowie Kosteneffizienz sein.
    Ziel des Begleitprojekts ist es deshalb, die theoretischen und praktischen Grundlagen für die Bewertung des Einsatzes von robotischen Systemen in der Pflege zu erarbeiten.

    Förderberechtigte
    Verbundprojekte (Schwerpunkte 1 und 2)
    Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Organisationen der Pflegepraxis, z. B. öffentliche oder freigemeinnützige Träger der Pflege.
    Wissenschaftliches Begleitprojekt: Robotische Systeme in der Pflege
    Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Organisationen der Pflegepraxis, z. B. öffentliche oder freigemeinnützige Träger der Pflege

    Förderquote: 50% bei Unternehmen und 100% bei Universitäten

    Projektträger: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Mensch-Technik-Interaktion“, Berlin

    Verfahren:
    Interessenten reichen ihre Projektskizzen zunächst beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH bis spätestens zum 18. Februar 2019 ein.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2088.html

    Informationsveranstaltung zur Bekanntmachung

    Am 11. Dezember 2018 stellte der Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik die Förderrichtlinie in Berlin vor.
    Bei der Informationsveranstaltung wurde die Bekanntmachung vorgestellt, Informationen zur Skizzeneinreichung gegeben sowie die administrativen Anforderungen bei der Antragstellung erläutert.

    Termin: 11.12.2018, 11:00-16:00 Uhr

    Ort:
    Hotel H10 Berlin Ku'Damm
    Tagungsraum "London"
    10719 Berlin

    Die Veranstaltung war kostenfrei.
    Sie konnten Ihre Anmeldungen bis zum 09. Dezember 2018 hier (Anmeldeformular des Projektträgers) vornehmen. Weitere Infomationen finden Sie hier.




    Richtlinie zur Förderung transnationaler Forschungsprojekte zur personalisierten Medizin – multidisziplinäre Forschung auf dem Weg zur Implementierung innerhalb des ERA-Netzes „ERA PerMed“

    Ziel der vorliegenden Fördermaßnahme ist es, die Entwicklung neuer Ansätze zur personalisierten Medizin auf euro­päischer Ebene voranzubringen.
    Der Förderzweck besteht in der Unterstützung transnationaler Forschungsprojekte zur personalisierten Medizin. Dadurch soll zum einen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von präklinischer bzw. klinischer Forschung, bioinforma­tischer Forschung und Forschung zu relevanten ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten oder der Optimierung des Gesundheitssystems ermöglicht werden. Zum anderen soll die Zusammenarbeit zwischen Universitäten bzw. öffentlichen Forschungseinrichtungen, klinischer Forschung (z. B. Kliniken oder anderen Akteuren im Bereich des Gesundheitssystems), Industrie (insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen, KMU) sowie Entscheidungsträgern, regulatorischen oder HTA-Behörden und Patientenorganisationen gestärkt werden.
    Mit der zweiten transnationalen Förderbekanntmachung sollen Forschungs- und Entwicklungsprojekte gefördert werden, die enge Verbindungen schaffen zwischen biomedizinischer Grundlagenforschung, klinischer Forschung, Physik und Medizintechnik, Bioinformatik und Biostatistik, Epidemiologie und sozio-ökonomischer Forschung.
    Es werden nur Forschungsvorhaben im Rahmen transnationaler Forschungsverbünde gefördert. Eine gemeinschaftliche Bewerbung aller Verbundmitglieder wird vorausgesetzt. Die maximale Anzahl der Partner pro Verbund ist sechs.

    Die gemeinsame transnationale Förderrichtlinie beinhaltet drei verschiedene Forschungsfelder mit jeweils zwei Modulen.
    Förderfähig durch das BMBF im Rahmen dieser Förderrichtlinie sind nur die Module 1A, 1B, 2A, 2B und 3B, nicht aber 3A.

    Forschungsfeld 1: Translation von der Grundlagenforschung in die klinische Forschung und darüber hinaus;
  • Modul 1A: Präklinische Forschung;
  • Modul 1B: Klinische Forschung.

  • Forschungsfeld 2: Integration von Big Data und IKT (Informations- und Kommunikations-Technologie)-Lösungen;
  • Modul 2A: Daten und IKT – Technologische Voraussetzungen;
  • Modul 2B: Daten und IKT − Hin zu einer Anwendung in der Gesundheitsversorgung.

  • Forschungsfeld 3: Forschung für eine verantwortliche Implementierung in der Gesundheitsversorgung;
  • Modul 3A: Optimierung von Gesundheitssystemen;
  • Modul 3B: Ethische, rechtliche und soziale Aspekte.

  • Förderberechtigte
    staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft aus Deutschland

    Förderquote: 50% bei Unternehmen und 100% bei Universitäten

    Projektlaufzeit: bis zu drei Jahren

    Projektträger: DLR Projektträger – Gesundheit –, Bonn

    Verfahren:
    Das Förderverfahren ist mehrstufig angelegt. Zuerst wird ein zweistufiges internationales Begutachtungsverfahren durchgeführt, die deutschen Projektpartner der ausgewählten transnationalen Konsortien werden dann in einer dritten Stufe zum Einreichen förmlicher Förderanträge aufgefordert.

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem ERA PerMed Joint Call Secretariat, das bei der Nationalen Forschungsagentur (ANR) in Frankreich angesiedelt ist, bis spätestens 7. März 2019, 17.00 Uhr MEZ zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2253.html




    Wettbewerbsaufruf für FuE-Verbundvorhaben der FTI-Richtlinie

    Für die Förderung von FuE-Verbundvorhaben steht in der Förderperiode 2014 bis 2020 ein Mittelvolumen von ca. 100 Mio. EUR zur Verfügung. Als zentrales Instrument zur Auswahl von innovativen Verbundvorhaben, die einen Beitrag zur Erreichung der strategischen Ziele der Regionalen Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung für Thüringen (RIS3 Thüringen)1 leisten, werden Wettbewerbsverfahren durchgeführt.

    Gegenstand des Wettbewerbs
    Im Ergebnis der Entwicklung der RIS3 Thüringen wurden folgende für Thüringen relevanten vier Spezialisierungsfelder
  • Industrielle Produktion und Systeme
  • Nachhaltige und intelligente Mobilität & Logistik
  • Gesundes Leben und Gesundheitswirtschaft und
  • Nachhaltige Energie und Ressourcenverwendung
  • sowie das Querschnittsfeld
  • Informations- und Kommunikationstechnologien, innovative und produktionsnahe Dienstleistungen
  • identifiziert.

    Gefördert werden Innovationen für die Gesundheit mit folgenden Themen:
  • Produkte, Verfahren, Dienstleistungen für Analytik, Prävention, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Ernährung
  • Internationale Verbünde zu den vorgenannten Themen (Förderung nach der FTI-Richtlinie bezieht sich dabei ausschließlich auf die Thüringer Verbundpartner)

  • Stichtag zur Einreichung: 08.03.2019, 13:00 Uhr

    Förderberechtigte
    KMU und Forschungseinrichtungen sowie große Unternehmen in Kooperation mit KMU oder mit Forschungseinrichtungen
    nur Verbünde aus mindestens zwei Partnern

    Förderquote: Mindestens 60 % der im Verbundvorhaben beantragten Kosten müssen bei den Unternehmen entstehen.

    Verfahren:
    Die Wettbewerbsbeiträge aller Verbundpartner sind gebündelt in 3-facher Ausfertigung (ein Original und zwei Kopien) durch den Koordinator einzureichen.
    Die Unterlagen müssen bis zum 08.03.2019 um 13:00 Uhr in der Thüringer Aufbaubank vorliegen (Ausschlussfrist).

    Weitere Themen zu den oben genannten Spezialisierungsfeldern finden Sie in dem Aufruf.
    Den Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerbsverfahren vom 28.01.2019 finden Sie hier.

    Den Antrag zur Einreichung finden Sie auf der Website der Thüringer Aufbaubank.




    Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema multinationale Forschung zu translationalen Biomarkern bei Erkrankungen des Gehirns im Rahmen des ERA-NET NEURON

    Das „Netzwerk Europäischer Forschungsförderung für Neurowissenschaften“ (NEURON) wurde im Rahmen des ERA-NET-Programms der Europäischen Kommission eingerichtet (www.neuron-eranet.eu).
    Ziel des ERA-NET NEURON ist es, die Forschungsanstrengungen und Förderprogramme seiner Partnerländer im Bereich der krankheitsbezogenen Neurowissenschaften zu koordinieren und zu optimieren. Diese multinationale gemeinsame Bekannt­machung zum Thema „translationale Biomarker bei Erkrankungen des Gehirns“ wird im Rahmen von NEURON durchgeführt.
    Ziel der Fördermaßnahme ist es, für die von Erkrankungen des Gehirns betroffenen Patientinnen und Patienten eine korrekte Diagnose und eine individualisierte Behandlung ohne schwere Nebenwirkungen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck sollen transnationale Forschungsvorhaben gefördert werden, die in der Zusammenarbeit von Forschungsgruppen aus verschiedenen Disziplinen valide Biomarker für die Forschung zu Hirnerkrankungen oder klinische Verwendung entwickeln.
    Es werden nur Forschungsvorhaben im Rahmen multidisziplinärer transnationaler Forschungsverbünde gefördert, die aus mindestens drei Forschungsgruppen aus drei unterschiedlichen Ländern bestehen.

    Die Vorhaben sollen mindestens eines der folgenden Forschungsgebiete abdecken:

  • grundlagenorientierte Forschungsansätze zur Entdeckung und Validierung von Biomarkern, die als biologische Signaturen der Pathophysiologie spezifischer neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen eingesetzt werden können
  • klinische Forschungsansätze zu klinisch relevanten Biomarkern bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen

  • Förderberechtigte
    staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

    Zuwendungshöhe: Antragsberechtigte deutsche Einrichtungen können in der Regel mit höchstens 300 000 Euro (pro Konsortium, ein deutscher Partner beteiligt) bzw. 400 000 Euro (pro Konsortium, zwei deutsche Partner beteiligt).

    Projektlaufzeit: bis zu 3 Jahren

    Projektträger: DLR Projektträger, Gesundheit, Bonn

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe sind dem NEURON-Sekretariat, das beim DLR-Projektträger in Bonn angesiedelt ist, bis spätestens 11. März 2019, 14.00 Uhr MEZ zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2265.html




    Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema multinationale Forschung zu personalisierter Medizin für neurodegenerative Erkrankungen im Rahmen des European Joint Programme – Neurodegenerative Disease Research (JPND)

    Ziel der Bekanntmachung ist die Förderung einer begrenzten Anzahl ambitionierter, innovativer, multinationaler und multidisziplinärer Verbundprojekte, die einen Beitrag zur Verbesserung der personalisierten Medizin bei neurodegenerativen Erkrankungen leisten.
    Es wird erwartet, dass die geförderten Verbünde partizipatorische Ansätze in jedes Stadium des Forschungsprozesses einbeziehen, sofern dies angebracht ist.

    Forschungsprojekte können sich auf eine oder mehrere der folgenden neurodegenerativen Erkrankungen beziehen:

  • Alzheimer-Erkrankung und andere Demenzen;
  • Parkinson und mit Parkinson verwandte Erkrankungen;
  • Prionenerkrankungen;
  • Motoneuronerkrankungen;
  • Huntington-Krankheit;
  • Spinozerebelläre Ataxie (SCA);
  • Spinale Muskelatrophie (SMA)

  • Es können Forschungsansätze unter anderem in folgenden Bereichen bearbeitet werden:
    Diagnosen
  • Validierung und Harmonisierung von Biomarkern;
  • tifgreifende Datenanalysen aus nicht-invasiver Bildgebung (mit dazugehöriger Entwicklung interoperabler Methoden und Protokolle);
  • Hochdurchsatz-„Omics“-Ansätze und Big-Data-Analysen

  • Prävention
  • Einbezug digitaler Technologien;
  • Verbesserung der Übertragbarkeit zwischen langfristig beobachteten Kohorten und klinischen Studien;
  • Nutzung von Datensätzen aus Längsschnitt-Kohortenstudien anderer Krankheitsbereiche (beispielsweise kardio­vaskuläre oder Stoffwechselerkrankungen) zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen;
  • Forschungsfragen zu gesundem Altern

  • Pflege
  • mögliche Begleiterkrankungen;
  • die Bereitstellung von Versorgungsleistungen;
  • die Mitteilung von Diagnosen gegenüber dem Patienten;
  • die Palliativversorgung;
  • gesundheitsökonomische Studien, die zu einer verbesserten und effizienteren Versorgung führen sollen

  • Förderberechtigte
    staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

    Projektlaufzeit: bis zu 3 Jahren

    Projektträger: DLR Projektträger, Gesundheit, Bonn

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe sind dem „Joint Call Sekretariat“, das beim DLR Projektträger angesiedelt ist, bis spätestens 12. März 2019, 15.00 Uhr MEZ zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2274.html




    Richtlinie zur Förderung von transnationalen Verbundvorhaben auf dem Gebiet der Systemmedizin innerhalb des ERA-Netzes ERACoSysMed

    Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, die Evidenzbasierung der Präventionsforschung und deren Ergebnistransfer zu stärken. Es sollen wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Primärprävention und Gesundheitsförderung in unterschiedlichen Lebenswelten und zum Transfer von Forschungsergebnissen in den Alltag generiert werden.
    Mit der vorliegenden Bekanntmachung sollen Forschungsprojekte gefördert werden, die prädiktive computergestützte Modelle mithilfe biomedizinischer Daten validieren, um neue Erkenntnisse über menschliche Krankheiten und deren Behandlungen zu gewinnen. Für die vorliegende Fördermaßnahme wurde von den beteiligten Förderorganisationen eine gemeinsame englisch­sprachige Bekanntmachung veröffentlicht, deren Text unter http://www.eracosysmed.eu eingesehen werden kann. Dieser bildet die inhaltliche Grundlage der vorliegenden Bekanntmachung. Es wird dringend empfohlen, den englischsprachigen Bekanntmachungstext im Sinne einer zielführenden internationalen Konzeption von Anträgen für Forschungskooperationen zu beachten.
    Eingereichte Projektanträge müssen die Analyse, Interpretation und Nutzbarmachung verschiedener biologischer und klinischer Daten durch adäquate computergestützte Modelle in den Fokus stellen.

    Die Forschungsprojekte müssen bereits existierende klinisch relevante computergestützte Modelle und deren Vorhersagen mittels iterativer Zyklen aus datengetriebener Modellierung und modellbasierten Experimenten validieren und erweitern.
    Alternativ können die Forschungsprojekte auf die Entdeckung und Validierung von gemeinsamen molekularen Mechanismen, die mindestens zwei unterschiedlichen Krankheiten zugrunde liegen, ausgerichtet sein. Es sind dabei adäquate rechnergestützte Modellierungsansätze zu verwenden, die eine Neudefinition klinischer Phänotypen und eine bessere Stratifizierung von Patienten für klinische Studien erlauben.

    Bedingungen

  • multidisziplinäre Zusammenarbeit von Klinikern, wissenschaftlichen Experimentatoren, Experten für rechnergestützte Modellierung, Bioinformatikern, Datenmanagement- und Datenkurationsexperten, Industriepartnern
  • Anwendung eines systemmedizinischen Ansatzes
  • Verfügbarkeit von relevanten Patientendatensätze und -proben sowie gut annotierte archivierte Bioproben
  • Vorhandensein von computergestützten Modellen, die auf qualitativ hochwertigen Datensätzen basieren
  • Datenmanagementplan und Datenverarbeitungsprotokolle nach internationalen Standards
  • Plan für die Beteiligung verschiedener Interessengruppen

  • Förderberechtigte
    deutsche staatliche und nicht staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Forschungs- und Entwicklungs-Kapazität
    Jedes antragstellende Konsortium besteht aus mindestens drei und höchstens fünf geförderten Partnern aus mindestens drei verschiedenen an dieser Bekanntmachung beteiligten Ländern.

    Zuwendungshöhe: Antragsberechtigte deutsche Einrichtungen können in der Regel mit höchstens 300 000 Euro (pro Konsortium, ein deutscher Partner beteiligt) bzw. 400 000 Euro (pro Konsortium, zwei deutsche Partner beteiligt).

    Projektlaufzeit: bis zu 3 Jahren

    Projektträger: Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Lebenswissenschaften und Gesundheitsforschung

    Verfahren:
    Die eingereichten Projektanträge der transnationalen Konsortien werden zentral begutachtet. Die Förderung der einzelnen Forschungsgruppen erfolgt durch ihre jeweilige(n) nationale(n)/regionale(n) Förderorganisation(en).
    In der ersten Verfahrensstufe sind die Projektskizzen durch den Koordinator bis spätestens 15. März 2019, 13 Uhr elektronisch unter https://www.eracosysmed.eu/call3 einzureichen.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2262.html




    "Richtlinie zur Förderung von Forschung zur Stärkung der Evidenzbasierung und des Transfers in der Präventionsforschung – Qualität in der Gesundheitsforschung –"

    Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, die Evidenzbasierung der Präventionsforschung und deren Ergebnistransfer zu stärken. Es sollen wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Primärprävention und Gesundheitsförderung in unterschiedlichen Lebenswelten und zum Transfer von Forschungsergebnissen in den Alltag generiert werden.
    In den geförderten Projekten sollen Forschungsfragen bearbeitet werden, die eine hohe Relevanz für die Erhaltung der Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aufweisen. Die Fördermaßnahme ist in vier Module unterteilt.

    Modul 1: Systematische Übersichtsarbeiten nach internationalen Standards
    Systematische Übersichtsarbeiten, die die Wirksamkeit von komplexen und lebensweltbezogenen Maßnahmen der Primärprävention und Gesundheitsförderung in definierten Interventionsbereichen behandeln.
  • Basierend auf systematischen Recherchen, klaren Definitionen von Ein- und Ausschlusskriterien und einer systematische Bewertung der Qualität der Studien und ihrer Ergebnisse
  • Evidenz für Maßnahmen aufzuzeigen
  • zu komplexen und lebensweltbezogenen Maßnahmen der Primärprävention und Gesundheitsförderung in den Handlungsfeldern Ernährung, Bewegung, psychische Belastungen, Rauchen oder Alkoholkonsum und zu Aspekten der sozial bedingten gesundheitlichen Ungleichheit
  • Relevante Settings sind u. a. Kindertagesstätten, Betriebe, Schulen, Städte/Stadt(teile) oder Pflegeeinrichtungen

  • Modul 2: Konfirmatorische Studien zur Wirksamkeit von komplexen und lebensweltbezogenen Maßnahmen der Primärprävention und Gesundheitsförderung
  • Studien müssen eine konkrete Intervention beinhalten, deren praktische Durchführung jedoch nicht Gegenstand der Förderung ist
  • Validierung von Erkenntnissen aus vorhergehenden Studien
  • Untersuchung, ob die in der Ausgangsstudie gemessenen Effekte auch in anderen Kontexten replizierbar ist

  • Modul 3: Nacherhebungsuntersuchungen von abgeschlossenen Evaluationsstudien
  • Erforschung von langfristigen Wirkungen von bereits implementierten Maßnahmen der Primärprävention und Gesundheitsförderung unter Alltagsbedingungen
  • Analyse von Individualeffekten (Verhaltensänderungen) und Strukturentwicklungen (Verhältnisänderungen)
  • Voraussetzung ist die exzellente methodische und wissenschaftliche Qualität sowie die überzeugende Darstellung der Ergebnisse des wissenschaftlichen Ausgangsprojekts

  • Modul 4: Implementierung von Forschungsergebnissen in die Praxis
  • für erfolgreich abgeschlossene Projekte aus den Modulen 2 und 3, in denen die Wirksamkeit der untersuchten Intervention unter Alltagsbedingungen demonstriert werden konnte, besteht anschließend die Möglichkeit, eine Verbreitung der Maßnahmen (Scale-up) mit einer begleitenden wissenschaftlichen Evaluation zu fördern
  • Finanzierung der jeweiligen Intervention ist nicht Gegenstand der Förderung
  • wissenschaftliche Evaluation soll eine Analyse der Strukturen und Prozesse umfassen
  • Analyse der Kosten, der Nutzen und die Akzeptanz der jeweiligen Interventionen
  • Unterstützung der Verbreitung der Studienergebnisse in der Fach- und allgemeinen Öffentlichkeit

  • Die Leitfäden und die Antragserfassung zur Bekanntmachung finden Sie auf der Homepage des BMBF.

    Förderberechtigte
    staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

    Förderquote: 50% bei Unternehmen und 100% bei Universitäten

    Projektlaufzeit: 1 bis zu 3 Jahre

    Projektträger: DLR Projektträger, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. - Gesundheit, Bonn

    Verfahren:
    Das Verfahren bezieht sich auf die Module 1, 2 und 3 (Systematische Übersichtsarbeiten, konfirmatorische Studien und Nacherhebungsstudien). Zur Antragstellung für Modul 4 (Implementierung von Forschungsergebnissen in die Praxis) wird zu einem späteren Zeitpunkt gesondert informiert.
    Dem Projektträger sind bis spätestens 28. März 2019 rechtsverbindlich unterschriebene förmliche Förderanträge sowie Vorhabenbeschreibungen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2127.html




    "Richtlinie zur Förderung von frühen klinischen Studien"

    Es werden wissenschaftsinitiierte frühe klinische Studien bis Phase II nach internationalen Standards gefördert, die eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie für die medizinische Versorgung dieser Menschen in Deutschland aufweisen.

    Modul 1: Frühe klinische Studien für eine neue Anwendung bereits bekannter Arzneimittel (Repositionierung bzw. „repurposing“)

  • wissenschaftsinitiierte frühe klinische Studien der Phase I/II, die untersuchen, ob ein bereits bekanntes Arzneimittel in einem neuen Indikationsgebiet, für das es bisher nicht zugelassen ist, eingesetzt werden kann
  • Innovation neuer Indikationsgebiet
  • Indikationserweiterung bereits zugelassener Arzneimittel

  • Modul 2: Frühe klinische Studien für neuartige Therapieansätze
  • wissenschaftsinitiierte klinische Studien der Phasen I bis IIb für neuartige Therapieansätze
  • Planung und Durchführung der Studien (Klinische Entwicklung) sowie gegebenenfalls zusätzlich notwendige Arbeiten zur Herstellung von Prüfpräparaten nach Good Manufacturing Practice (GMP) und pharmakologisch-toxikologische Prüfungen (Präklinische Forschung)
  • neuartige Therapieansätze bei Immun- und Gentherapeutika, somatische Zelltherapeutika sowie biotechnologisch bearbeitete Gewebeprodukte
  • Therapeutische Impfstoffe
  • Entwicklung von neuartigen Therapieansätzen in Kombination mit Medizinprodukten oder als Arzneimittelbehandlungen mit begleitenden Diagnostika (Theranostics)

  • Voraussetzung
  • Durchführung eines Kick-off Meeting vor Antragstellung beim Innovationsbüro des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte bzw. des Paul-Ehrlich-Instituts
  • Einholung einer wissenschaftlichen bzw. verfahrenstechnischen Beratung zu Beginn der Laufzeit des Vorhabens

  • Nicht gefördert werden
  • Klinische Studien ab Phase III
  • Chirurgische Methoden und Strahlentherapien
  • Psychologische Behandlungsverfahren
  • Entwicklung von Tiermodellen
  • Individuelle Heilversuche
  • Entwicklung spezifischer Assays oder Testsysteme
  • Frühe klinische Studien mit herkömmlichen kleinen chemischen Molekülen im Modul 2

  • Förderberechtigte
    staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

    Förderquote: 50% bei Unternehmen und 100% bei Universitäten

    Projektlaufzeit: Modul 1: 3 Jahre; Modul 2: 3 + 3 Jahre

    Projektträger: DLR Projektträger, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. - Gesundheit, Bonn

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 28. März 2019 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2184.html




    "Richtlinie zur Förderung von konfirmatorischen präklinischen Studien – Qualität in der Gesundheitsforschung –"

    Ziel dieser Fördermaßnahme ist die Stärkung der präklinischen Forschung und deren Ergebnistransfer. Die Evidenz, Robustheit und Verlässlichkeit wissenschaftsinitiierter präklinischer Forschungsergebnisse sollen erhöht werden. Hierzu sollen wissenschaftsinitiierte konfirmatorische Studien gefördert werden. Die in diesen Studien gewonnenen Forschungsergebnisse sollen eine hohe Relevanz für die medizinische Versorgung in Deutschland aufweisen. Sie sollen dazu geeignet sein, in einem nächsten Schritt in die weitere präklinische Entwicklung und anschließend in frühe klinische Studien überführt zu werden.

    Informationsveranstaltung für Antragsteller am 19.02.2019 im BMBF

    Im Zusammenhang mit der Fördermaßnahme weisen wir Sie auf die Informationsveranstaltung für Antragsteller am 19.02.2019 im BMBF in Berlin hin.
    Die Teilnahme wird allen potentiellen Antragstellern sehr empfohlen.

    Die aktuelle Agenda finden Sie hier:
    https://www.dlr.de/pt/Portaldata/45/Resources/Dokumente/GF/Infos_Informationsveranstaltung.pdf.
    Die Anmeldung erfolgt unter folgendem Link:
    https://secure.pt-dlr.de/pt-conference/conference/Info_VA_200219.
    Die Texte zur Bekanntmachung sowie weitere Unterlagen und Links finden Sie hier:
    https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/8344.php

    Ansprechperson beim DLR Projektträger ist:
    Frau Dr. Marianne Kordel
    Telefon: 0228 3821-1137
    E-Mail: praeklinische-studien@dlr.de

    Die Fördermaßnahme ist in die nachfolgend aufgeführten Module unterteilt:
    Modul 1: Konfirmatorische präklinische Studien

  • Förderung von wissenschaftsinitiierten, prospektiven, kontrollierten präklinischen Studien zum Wirksamkeitsnachweis eines klinisch relevanten therapeutischen Ansatzes
  • Validierung der in explorativen Studien erzielten Erkenntnisse
  • Aussichten für eine klinische Anwendbarkeit und die Perspektiven für eine Kommerzialisierung des Therapieansatzes müssen vorhanden sein
  • Machbarkeitsnachweis, dass ein Wirkstoff oder ein therapeutisches Verfahren die Zielstrukturen im gewünschten Sinn manipuliert
  • Jede Studie muss eine konfirmatorische Zielsetzung mit sorgfältig geplantem Studiendesign, angemessenen Verfahren zur Reduktion von Verzerrungen sowie statistischer Fallzahlschätzung aufweisen.
  • multizentrische Studien
  • Vermeidung von Tierversuchen - Alternativmethoden anwenden

  • Modul 2: Systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen
  • systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen von präklinischen Studien nach internationalen Standards zur Analyse der Evidenzlage der präklinischen Forschung in einem bestimmten Krankheitsgebiet

  • Modul 3: Wissenschaftliches Begleitprojekt
  • Förderung eines eigenständigen wissenschaftlichen Begleitprojekts
  • Unterstützung der methodischen Qualität der Projekte während der Laufzeit
  • Ergebnisse des Begleitprojekts sind in einem Leitfaden aufzubereiten und akademischen Gruppen und Forschungseinrichtungen zur Verfügung zu stellen

  • Förderberechtigte
    staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

    Förderquote: 50% bei Unternehmen und 100% bei Universitäten

    Projektlaufzeit:
  • Konfirmatorische präklinische Studien (Modul 1) von bis zu drei Jahren, systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen (Modul 2) für einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert werden, das Begleitprojekt kann für die Dauer von vier Jahren gefördert werden. Für das Begleitprojekt ist nach zwei Jahren eine Zwischenbewertung vorgesehen.


  • Projektträger: DLR Projektträger, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. - Gesundheit, Bonn

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 28. März 2019 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2202.html




    "Kleine Patienten, großer Bedarf − Medizintechnische Lösungen für eine kindgerechte Gesundheitsversorgung"

    Ziel der Fördermaßnahme ist es, durch innovative medizintechnische Lösungen, die speziell auf die Besonderheiten in der physischen und psychischen Entwicklung der einzelnen Altersgruppen angepasst sind, die Gesundheitsversorgung von Kindern entlang der gesamten Versorgungskette zu verbessern.

    Die Altersgruppen werden dabei wie folgt eingeteilt:
  • a) Frühgeborene – vor vollendeter 37. Schwangerschaftswoche;
  • b) Neugeborene – unmittelbar nach der Geburt bis zum Ende der 4. Lebenswoche;
  • c) Säuglinge – 5. Lebenswoche bis zum Ende des 1. Lebensjahres;
  • d) Kleinkinder – vom 1. bis zum Ende des 2. Lebensjahres;
  • e) Kinder – vom 3. bis zum Ende des 11. Lebensjahres;
  • f) Adoleszente – vom 12. bis zum Ende des 17. Lebensjahres.

  • Neben dem Kindeswohl steht auch die Entlastung der Ärzte, Therapeuten, des Pflegepersonals und der betreuenden Angehörigen im Fokus. Daher sind die zu entwickelnden Lösungen so zu konzipieren, dass sie sich in bestehende Versorgungslösungen und bestehende Arbeitsabläufe sowie therapeutische und pflegerische Maßnahmen nahtlos einfügen oder diese ersetzen, beispielsweise zur Versorgung von angeborenen Erkrankungen, Infektionskrankheiten, degenerativen Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Tumorerkrankungen, psychischen Erkrankungen, unfallbedingten Verletzungen sowie Schädigungen durch Vergiftungen, Verätzungen oder Verbrennungen.

    Gefördert werden industriegeführte, risikoreiche und vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben in Form von Verbundprojekten, die die folgenden Inhalte aufweisen:
  • a Adaptierbare medizintechnische Lösungen und Hilfsmittel, die gezielt das kindliche Wachstum sowie die physische (Weiter-)Entwicklung berücksichtigen und dadurch zu einer verbesserten Kurz- bis Langzeittherapie von Kindern beitragen. Beispielhaft sind mitwachsende, extern manipulierbare oder resorbierbare Implantate und Osteosynthesesysteme zur Vermeidung von (Mehrfach-)Operationen und/oder Unterstützung der Eigenheilung, aber auch mitwachsende Prothesen und (stufenlos) einstellbare Rehabilitationsmittel zu nennen.
  • b Maßgeschneiderte medizintechnische Lösungen, die altersgruppenspezifisch auf die physischen Gegebenheiten von Kindern angepasst sind und eine kindgerechte Versorgung mit maximaler Sicherheit, Effizienz und Präzision und gleichzeitig minimaler Belastung in Notfallsituationen oder stationärer/ambulanter Versorgung ermöglichen. Beispielhaft sind größenoptimierte Organunterstützungssysteme (z. B. Beatmungs- und Herzunterstützungssysteme), minimalinvasive oder atraumatische Interventionstechniken zu nennen.
  • c Integrierte medizintechnische Lösungen, die auf die physischen und psychischen Besonderheiten von Kindern innerhalb der jeweiligen Altersgruppe ausgerichtet sind und dadurch bei Therapiemaßnahmen zu einer Erhöhung der Selbstständigkeit und Eigenmotivation der jungen Patienten führen und gleichzeitig Angehörige entlasten. Beispiele sind Therapiemanagement- sowie Closed-Loop-Systeme (z. B. für ADHS, Ess-Störungen, Schizophrenie, Depression, Zwangsstörungen, angeborene Organfehler, Epilepsie, Diabetes, Mukoviszidose) mit möglicher (Fern-)Diagnose und Therapieverlaufskontrolle für betreuende Angehörige, Ärzte und Therapeuten.

  • Förderberechtigte
    Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen, forschende Kliniken und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen aus Deutschland

    Förderquote: 50% bei Unternehmen und 100% bei Universitäten

    Projektlaufzeit: bis zu 3 Jahren

    Projektträger: VDI Technologiezentrum GmbH, Berlin

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens zum 31. März 2019 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form über das elektronische Antragssystem "easy-Online" https://foerderportal.bund.de/easyonline vorzulegen.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2061.html




    "Richtlinie zur Förderung interdisziplinärer Forschungsverbünde zu muskuloskelettalen Erkrankungen"

    Ein maßgebliches Ziel der zu etablierenden interdisziplinären Forschungsverbünde ist die Disziplinen-übergreifende Bündelung aller notwendigen Kompetenzen zur gemeinsamen Erforschung dieser krankheitsübergreifenden Forschungsfragen.
    Durch die internationale Zusammenarbeit sollen in Projekten dieser Bekanntmachung vorherrschende antibiotikaresistente Infektionen in unterschiedlichen Weltregionen untersucht werden. Interdisziplinäre Ansätze, die auch Industrie und Sozialwissenschaften umfassen können, sollen das Verständnis, die Diagnostik und das Monitoring von Antibiotikaresistenzen weltweit verbessern. Es können auch regionale Verbünde unter Koordinierung der Länder mit mittlerem oder niedrigem Einkommen gefördert werden.

    Gefördert werden können beispielsweise Forschungsansätze zu folgenden Themen:
  • Erforschung gemeinsamer Pathomechanismen, z. B. im Zusammenhang mit Immunsystem und Entzündung, Schmerz oder Biomechanik;
  • neue Techniken und Methoden der Diagnostik (z. B. Bildgebungsverfahren) und Therapie unter besonderer Berücksichtigung personalisierter Stratifizierungswerkzeuge und Behandlungsansätze;
  • innovative regenerative Therapieansätze unter Einbezug von Biomaterialien zur Knochenheilung und Bindegewebsaufbau;
  • Erforschung der Zusammenhänge von muskuloskelettalen Erkrankungen mit bestehenden Komorbiditäten wie Adipositas, Metabolisches Syndrom, Diabetes mellitus und deren Integration in ganzheitliche Therapieansätze;
  • neue Ansätze in der Versorgungsforschung unter Berücksichtigung von „big data“ und digitalen Anwendungen auf Populationsebene (z. B. Körpersensoren und Wearables).

  • Ein besonderes Augenmerk der geförderten Forschungsarbeiten sollte auf der Translation der Forschungsergebnisse in die klinische Praxis liegen. Dementsprechend können die Verbünde auch klinische Studien der Phasen I und II sowie epidemiologische Fragestellungen und Versorgungsstudien beantragen.

    Förderberechtigte
    staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

    Förderquote: 50% bei Unternehmen und 100% bei Universitäten

    Projektlaufzeit: bis zu drei Jahren

    Projektträger: DLR Projektträger – Gesundheit –, Bonn

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 11. April 2019 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2235.html




    "Richtlinie zur Förderung interdisziplinärer Forschungsverbünde zu muskuloskelettalen Erkrankungen"

    Ziel der Fördermaßnahme ist es, Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besser zu verstehen und zu behandeln. Zu diesem Zweck sollen transnationale Forschungsvorhaben gefördert werden, die in der Zusammenarbeit von Nachwuchsgruppen aus verschiedenen Disziplinen Fortschritte in der Erforschung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erbringen und neue, innovative Ansätze für ihre Behandlung entwickeln.
    Die Forschungsprojekte können sich beispielsweise auf hypertensive, ischämische, und pulmonale Herzerkrankungen, Erkrankungen der pulmonalen Zirkulation, von Arterien, Arteriolen und Kapillargefäßen sowie erblich bedingte Fehlbildungen der Herzkammern und des Septums beziehen.

    Die Forschungsprojekte sollen die folgenden übergreifenden Aspekte abdecken:
  • interdisziplinäre Ansätze, d. h. die Integration von Biomedizin, Physik, Chemie, Mathematik, Systembiologie und klinischer Medizin mit dem Ziel der Entwicklung konkreter Anwendungen
  • geschlechtsspezifische Ansätze zum Verständnis der Entwicklung der Erkrankung, ihres Verlaufs und der Unterschiede in der Therapieantwort (inklusive der Nutzung neuer und/oder bereits vorhandener klinischer Datensätze)

  • Förderberechtigte
    staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

    Förderquote: 50% bei Unternehmen und 100% bei Universitäten

    Projektlaufzeit: bis zu drei Jahren

    Projektträger: DLR Projektträger – Gesundheit –, Bonn

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe ist dem ERA-CVD-Sekretariat, das für diese Bekanntmachung im DLR Projektträger − Gesundheit − ist, bis spätestens 29. April 2019, 17.00 Uhr MESZ zunächst gemeinsame ausführliche Projektbeschreibungen des Verbunds in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2271.html




    Richtlinie zur Förderung von „Forschungskernen für Massenspektrometrie in der Systemmedizin“

    Die vorliegende Förderrichtlinie zielt darauf ab, das große Potenzial der Massenspektrometrie für die Systemmedizin nutzbar zu machen. Dazu müssen die strukturellen Voraussetzungen für eine breite Anwendung modernster massenspektrometrischer Methoden in der klinisch orientierten Forschung geschaffen werden.
    Gefördert wird der Aufbau von interdisziplinären lokalen Forschungskernen für Massenspektrometrie in der Systemmedizin an Universitäten bzw. außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Diese müssen darauf ausgerichtet sein, einen wesentlichen Beitrag zur Etablierung der Massenspektrometrie als Teil der systemmedizinischen Forschung in Deutschland zu leisten. Wirtschaftsunternehmen aus dem weiten Bereich der Massenspektrometrie, von der Probenvorbereitung und Geräteentwicklung bis hin zur Analysesoftware, können sich in geeigneter Weise an dem Aufbau der Forschungskerne beteiligen.

    Die an einem Forschungskern beteiligten Arbeitsgruppen sollen ein gemeinsames Konzept zur Etablierung der Massenspektrometrie in der Systemmedizin verfolgen.
  • Einbindung von klinischen, experimentellen und theoretischen Expertisen
  • Einbindung von Expertisen aus den Bereichen Geräteentwicklung, Probenaufbereitung, Automatisierung und Analyse
  • Untersuchung einer klinisch relevanten Fragestellung aus der Systemmedizin
  • gemeinsame Etablierung robuster Methoden und auf Reproduzierbarkeit und hohen Probendurchsatz angelegter Arbeitsabläufe, von der Patientenidentifizierung und Probengewinnung über Probenaufarbeitung und Messung bis hin zu Datenmanagement und Datenanalyse
  • lokalen Standortprinzip: geographisch eng umgrenzter Forschungsstandort
  • kommunikativ und integrativ starkes Team aus mindestens zwei Koordinatorinnen bzw. Koordinatoren
  • mittel- bis langfristige Zielsetzung der Fördermaßnahme ist eine Verstetigung der Vernetzungsstruktur

  • Förderberechtigte
    deutsche staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit FuE-Kapazität

    Förderquote: 50% bei Unternehmen und 100% bei Universitäten

    Projektlaufzeit: drei bis sechs Forschungskerne mit einer Laufzeit von bis zu sechs Jahren

    Projektträger: Projektträger Jülich (PtJ), Lebenswissenschaften und Gesundheitsforschung – Molekulare Lebenswissenschaften (LGF 2) –

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe ist dem Projektträger bis spätestens zum 8. Mai 2019 zunächst ein Konzept für den geplanten Forschungskern in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.
    Das Konzept ist durch die Koordinatorin oder den Koordinator vorzulegen, mit einem Anschreiben, aus dem ersichtlich ist, dass alle Projektpartner (in der Regel die Teilprojektleiterinnen bzw. Teilprojektleiter) die Richtigkeit der in dem Konzept gemachten Angaben bestätigen.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2148.html




    Richtlinie zur Förderung praxisverändernder klinischer Studien zur Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen − Nationale Dekade gegen Krebs −

    Eines der wichtigsten Ziele der Dekade gegen Krebs ist, die Behandlung von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Als einen ersten Beitrag zur Umsetzung dieses Ziels fördert das BMBF mit dieser Maßnahme Vergleichs- und Optimierungsstudien mit hohem Potenzial zur Verbesserung der Praxis in der Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen. Klinische Studien sind ein wesentlicher Schlüssel für Fortschritte im Umgang mit Krebserkrankungen. Besonders die Ergebnisse großer, klinischer Vergleichs- und Optimierungsstudien können die Versorgungspraxis entscheidend verändern und sowohl das Überleben als auch die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten erheblich verbessern. Derartige klinische Studien erfordern in aller Regel eine große Zahl von Probandinnen und Probanden, lange Zeiträume, eine umfangreiche Finanzierung, sowie oftmals eine größere Zahl von eingebundenen Forschungseinrichtungen. Das BMBF ermöglicht mit dieser Förderrichtlinie erstmalig ihre gezielte Förderung.

    Gefördert werden wissenschaftsinitiierte, multizentrische, prospektive, kontrollierte klinische Studien zur Überprüfung und Verbesserung der Praxis in der krebsbezogenen Gesundheits- und Krankenversorgung. Jede Studie muss eine präventive, diagnostische oder therapeutische Intervention an Patientinnen und Patienten beinhalten und eine konfirmatorische Zielsetzung aufweisen.

    Ziel der Studien
  • Vergleich und die Optimierung bereits bestehender Präventionsmaßnahmen, Diagnose- und Therapieverfahren
  • Adressessierung essentielle, praxisrelevante Fragen der Krebsbehandlung
  • hohes Potenzial zur Verbesserung der Versorgungspraxis
  • messbare Verbesserung der Lebensqualität der Patientinnen und Patienten
  • Empfehlungen und Leitlinien bzw. Standards für die Praxis entscheidend weiterzuentwickeln

  • Die Förderung der Studien erfolgt in zwei Phasen.
    Konzeptentwicklungsphase
  • wissenschaftliche Planungsarbeiten als Grundlage für die Durchführung der darauffolgenden Realisierungsphase
  • wissenschaftlichen Entwicklung des Studienkonzepts unter aktivem Einbezug relevanter Interessengruppen
  • systematische Bewertung der Literatur und einschlägiger Studienregister zwecks Erhebung des aktuellen Standes der Forschung
  • Auf- bzw. Ausbau der Studiengruppe
  • die Verifizierung des Rekrutierungspotenzials
  • Entwicklung von Studiendesign und Methodik
  • Ende: detaillierter Antrag zur Realisierung der Studie

  • Realisierungsphase
  • Umsetzung und Ergebnisverwertung der konfirmatorischen, multizentrischen klinischen Studie
  • Vorschalten einer Machbarkeitsstudie zur weiteren Vorbereitung dieser Studie
  • Operationalisierung der patientenrelevanten Endpunkte
  • die Erprobung von patientenrelevanten Therapieregimen unter Berücksichtigung ihrer Machbarkeit und Akzeptanz
  • Nutzenabschätzung der neuen Therapie
  • Dosisfindung und/oder eine Abschätzung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses
  • Ende: Bericht sowie gegebenenfalls ein modifizierter Antrag zur weiteren Realisierung der Studie

  • Förderberechtigte
    staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen und Träger der Gesundheitsversorgung (z. B. Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen), sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

    Projektlaufzeit:
    Konzeptentwicklungsphase bis zu sieben Monate
    Realisierungsphase: bis zu vier Jahren ( + 2 Jahre mit vorgeschalteter Machbarkeitsstudie)
    Projektträger: DLR Projektträger − Gesundheit −, Bonn

    Verfahren:
    Dem Projektträger ist bis spätestens 13. Mai 2019 ein rechtsverbindlich unterschriebener förmlicher Förderantrag für die Konzeptentwicklungsphase der geplanten klinischen Studie sowie eine Vorhabenbeschreibung in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2256.html




    "Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben zur Verbesserung der Explorations- und Integrationsphasen der IKT-Forschung"

    Ziel der Bekanntmachung ist es, die technologischen Entwicklungslinien im Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und deren Anwendungen durch Fördervorhaben zu stärken. Dabei stehen drei Themen im Vordergrund der laufenden Entwicklung: IKT in komplexen Systemen ("Embedded Systems"), intelligente Lernende Systeme sowie Internet der Dinge und Dienste. Die IKT-Förderung wird deshalb vorrangig entlang der entsprechenden strategischen Forschungs- und Entwicklungslinien ausgerichtet.
    Förderkriterien sind in beiden Bereichen fachliche Exzellenz, Innovationshöhe sowie wirtschaftliches Potenzial.

    Die thematischen Schwerpunkte der Förderung sind an den wirtschaftlichen Potenzialen und Anwendungsfeldern bzw. Branchen ausgerichtet, in denen Innovationen in hohem Maße durch IKT getrieben sind oder ohne IKT gar nicht möglich wären.
  • Automobil, Mobilität
  • Maschinenbau, Automatisierung
  • Gesundheit, Medizintechnik
  • Logistik, Dienstleistungen
  • Energie, Umwelt

  • Förderung in zwei Förderlinien

  • A Basisorientierte Projekte
  • Vorhaben zur Ausarbeitung von Themengebieten, die vonseiten der Fachwelt oder vonseiten der Anwendungen als besonders wichtig, aber methodisch unzureichend abgedeckt benannt werden. Förderprojekte hierzu können aus akademischen Einzel- oder Verbundvorhaben bestehen; in begründeten Ausnahmefällen sind auch Verbünde mit Forschungspartnern aus der Wirtschaft möglich. Voraussetzung für eine Förderung ist die Vorlage einer Forschungsstrategie – oder sofern möglich Roadmap – von der Grundlagenforschung in eine spätere Umsetzung.
  • B Technologieallianzen
  • Gefördert werden hierbei breite Verbünde aus Wissenschaft und Wirtschaft, die zum Ziel haben, in einem Technologiefeld aus der IKT entweder durch
    a vertikal ausgerichtete, branchenoffene Verbünde Technologieinnovationen oder
    b horizontal ausgerichtete Verbünde branchenübergreifende Basistechnologien zur Anwendungsreife zu bringen.

    Förderberechtigte
    einzelne Hochschulen und Forschungseinrichtungen oder Verbünde daraus zu Förderlinie A (Basisorientierte Projekte) und breite Verbünde aus Wirtschaft und Forschung zu Förderlinie B (Technologieallianzen)

    Förderquote: 50% bei Unternehmen und 100% bei Universitäten

    Projektträger: DLR Projektträger – Gesellschaft, Innovation, Technologie, Softwaresysteme und Wissenstechnologien (PT-SW) –

    Verfahren:
    In der ersten Verfahrensstufe ist dem beauftragten Projektträger zunächst eine Projektskizze je Verbund vorzulegen. Eine gegebenenfalls im Einzelfall festgelegte Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist.

    Die Bekanntmachung finden Sie hier:
    https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1615.html