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Branchentalk mit Herrn Minister Tiefensee


Auswertung und Pressemittelung



Branchennews

Innovationszentrum Medizintechnik

Der medways e.V. gratuliert den Akteuren des Innovationszentrum ThIMEDOP zur Übergabe der Förderbescheide und dem Start zu einem neuen Medizintechnikzentrum in Thüringen.
medways wird ThIMEDOP während und auch über seine Laufzeit hinaus inhaltlich unterstützen und die Interessen der Medizintechnikbranche in Thüringen vertreten.

Medieninformation des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft
vom 27. August 2018

Innovationszentrum Medizintechnik entsteht in Jena und Ilmenau
Tiefensee übergibt Förderbescheide über insgesamt 9,5 Millionen Euro


In Thüringen entsteht ein neues Innovationszentrum für Medizintechnik. Dazu übergab Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute drei Förderbescheide über insgesamt 9,5 Millionen Euro an die drei beteiligten Forschungseinrichtungen – das Universitätsklinikum Jena (5,3 Millionen Euro), die Technische Universität Ilmenau (2,9 Millionen Euro) und das Leibniz-Institut für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) (1,3 Millionen Euro). Die Mittel dienen insbesondere zur Anschaffung von Forschungsgroßgeräten und zur Deckung von Personalkosten. Alle drei Einrichtungen werden gemeinsam Träger des Innovationszentrums sein.

Das neue „Thüringer Innovationszentrum für Medizintechnik-Lösungen (Diagnose, Therapie, Optimierung durch optische Lösungen)“ – kurz: ThIMEDOP – wird sich vor allem der Stammzell- und Altersforschung sowie der Onko¬logie widmen und Forschungsprojekte im Bereich der Biomedizintechnik und Mikroskopie durchführen. Zudem sollen neue optische, spektroskopische und biotechnologische Nachweisverfahren entwickelt, die Dauer zur zur Entwicklung zertifizierter Medizinprodukte verkürzt und generell der Transfer von Forschungsergebnissen in wirtschaftlich verwertbare Verfahren und Produkte beschleunigt werden.

„Medizintechnik ist eine Kernkompetenz des Forschungs- und Wirtschaftsstandorts Thüringen“, sagte Tiefensee. Thüringen sei der größte Medizintechnik-Standort in den neuen Bundesländern, etwa 40 Prozent der Beschäftigten und 60 Prozent des Umsatzes der ostdeutschen Medizintechnikbranche entfallen auf den Freistaat. „Das neue Innovationszentrum soll deshalb zusätzliche Impulse für diesen wichtigen Bereich geben, die vorhandenen Kompetenzen stärker bündeln und für kurze Wege von der Forschung bis zur Anwendung sorgen“, so der Minister.

Die Förderung für das Innovationszentrum ThIMEDOP fließt zum überwiegenden Teil in die Anschaffung von Forschungsgroßgeräten und infrastruktur. Das Zentrum soll künftig im Forschungsgebäude CetraMed beheimatet sein, das ab kommendem Jahr auf dem Gelände des Universitätsklinikums errichtet wird. „Im ThIMEDOP können sich Ärzte, Ingenieure und Grundlagenwissenschaftler weiter vernetzen, um mit Hilfe optischer Technologien aus der klinischen Praxis kommende Probleme und Fragestellungen zu bearbeiten und entsprechende Lösungen und Anwendungen für die klinische Praxis zu entwickeln“, betont der Prodekan für Forschung der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Andreas Hochhaus.

Prof. Dr. Ralf Mrowka, ThIMEDOP-Sprecher und Leiter einer Arbeitsgruppe am UKJ, die im ThIMEDOP mitarbeiten wird: „Wir beginnen jetzt mit der organisatorischen Vernetzung und der Ausschreibung der Geräte. Das Innovationszentrum wird Projekte entlang der gesamten Innovationskette von der wissenschaftlichen Idee bis zur frühen Produktentwicklung im Bereich der Diagnostik und Therapie zusammenführen und ihnen eine gemeinsame Infrastruktur zur Verfügung stellen. Die wissenschaftliche Arbeit in unserem gemeinsamen Forschungsfeld wird weit vor dem Einzug in den CetraMed-Neubau starten.“

Laut Landesamt für Statistik umfasst die Medizintechnik-Branche in Thüringen insgesamt 56 Betriebe (ab 20 Mitarbeitern) mit 4.650 Beschäftigten, die einen Umsatz von mehr als 800 Millionen Euro erwirtschaften. Die Exportquote liegt mit fast 60 Prozent deutlich über dem Thüringer Durchschnitt. Die Unternehmensdatenbank der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) führt insgesamt sogar 448 Unternehmen mit Medizintechnik-Bezug auf, die insgesamt 18.700 Mitarbeiter beschäftigen. Die Stärken der Thüringer Unternehmen liegen in Produkten der Augenheilkunde, OP-Systemen, Rollstühlen/ Prothesensystemen, Orthesen/therapeutische Hilfsmitteln, Analyse-, Bio- und Labortechnik sowie Geräte der Funktionsdiagnostik und bildgebenden Verfahren.

Als Teil des Bereiches „Gesundes Leben und Gesundheitswirtschaft“ ist die Medizintechnik ein Schwerpunkt der Thüringer Forschungs- und Innovationsstrategie RIS3. Der Großteil der Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen im Bereich der Medizintechnik sitzt in Jena. Das ThIMEDOP ist nach ThIMo, CEEC, InQuoSens, ThZM das fünfte von insgesamt sechs Inno¬vationszentren, die das Land fördert und deren Einrichtung vom Wissenschaftsrat befürwortet worden war.

Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft vom 27.08.2018

Zu dieser Pressemitteilung können Sie gern folgende Bilder, unter Angabe der Quelle Michael Szabó/ UKJ nutzen.





Wenn Sie die Bilder in einer höheren Auflösung benötigen oder weiter Detailbilder wünschen, würde ich Sie bitten sich direkt via Email unter info@medways.eu an uns zu wenden.




oncgnostics GmbH ist Mitglied im Branchenverband für Medizintechnik/Biotechnologie



Die oncgnostics GmbH ist neues Mitglied von medways. Das Jenaer Biotechnologie-Unternehmen entwickelt Früherkennungstests für HPV-basierte Krebserkrankungen.
oncgnostics profitiert von einem lebendigen Netzwerk bestehend aus rund 75 Mitgliedern sowie nationalen und internationalen Events und Schulungen. medways unterstützt seine Mitglieder zudem mit langjähriger Expertise im Bereich Zulassung und Zertifizierung von Medizinprodukten, im Bereich Forschungsprojekte und im Qualitätsmanagement. Gewissheit für Patientinnen mit auffälligen Pap- oder HPV-Befunden – das erreicht der von oncgnostics entwickelte Test GynTect. Gebärmutterhalskrebs ist weltweit bei Frauen die vierthäufigste Krebserkrankung. Alleine in Deutschland erkranken jährlich etwa 5000 daran. Der hoch zuverlässige molekularbiologische Test klärt frühzeitig ab, ob eine zu behandelnde Gebärmutterhalskrebs-Vorstufe vorliegt bzw. sich ein Karzinom entwickeln wird. Durch GynTect wird die Risikoeinschätzung bei der Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung stark erleichtert: einerseits können unnötige, vorschnelle Operationen vermieden, andererseits die Chancen auf erfolgreiche Therapiemaßnahmen erhöht werden. Dabei wird ein Abstrich vom Muttermund entnommen, so wie das beim Pap-Test der Fall ist, und anschließend in Laboren oder bei oncgnostics selbst ausgewertet.

GynTect ist in ganz Europa zugelassen. oncgnostics hat bereits Vertriebspartner in Portugal, der Slowakei, Tschechien und Slowenien, China und Indien. Weitere Partner sollen folgen. Zudem arbeitet das Unternehmen an der Entwicklung von Früherkennungstests für Kopf-Hals-Tumore und Eierstockkrebs, die ebenfalls durch HP-Viren ausgelöst werden.

oncgnostics freut sich auf die Zusammenarbeit und einen bereichernden Austausch mit medways und seinen Mitgliedern.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.




Position des Forum MedTech Pharma zur Medical Device Regulation (MDR)



Das Forum MedTech Pharma e.V., hat aufgrund seiner übergreifenden Mitgliederstruktur die regulatorische Neuregelung der MDR aus Sicht der Mitgliedsunternehmen und verschiedener Branchenvertretungen (darunter auch medways e.V.) bewertet und Empfehlungen für die Politik ausgesprochen.

Zu folgenden Schwerpunktthemen:
  • Extrem kurze Übergangsfristen
  • Ressourcenengpässe (finanziell, zeitlich, personell)
  • Rolle der KMU
  • Bestandsprodukte
  • Klinische Bewertung
  • wurden diskutiert und ein Fazit gezogen.

    Positionspapier des Forum MedTech Pharma

    Kommen Sie mit uns und der Politik ins Gespräch und teilen Sie uns Ihre Meinung zu dem Positionspapier mit.
    Wir geben Ihre Sichtweisen, Anregungen und Diskussionspunkte als Ihr Interessenverband gern an die Thüringer Landespolitik weiter.
    Sie erreichen uns telefonisch unter: 03641 8761040 oder via Email info@medways.eu




    Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen



    Das Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen bietet Thüringer Unternehmen und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes eine kostenfreie und fundierte Beratung zu Themen gesunder Arbeit an und unterstützen bei der Suche nach bedarfsgerechten Leistungsangeboten.

    Die Anforderungen und Belastungen an die heutige Arbeitswelt unterliegen einem ständigen Wandel, der die Mitarbeitergesundheit beeinflussen kann. Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter sind entscheidende Erfolgsfaktoren für Unternehmen, weshalb die Gesundheit der Beschäftigten im Mittelpunkt ihrer Netzwerkarbeit steht. Gesunde Arbeit kann dabei helfen, die Arbeits- und Leistungsfähigkeit im Unternehmen aufrecht zu erhalten und zu fördern.

    Nutzen für Arbeitnehmer

  • Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen
  • Verringerung von (Arbeits-)Belastungen
  • Verbesserung des Gesundheitszustandes
  • Senkung der gesundheitlichen Risiken
  • Reduzierung von gesundheitlichen Beschwerden
  • Erhalt und Förderung der Leistungsfähigkeit
  • Mitgestaltung des Arbeitsplatzes und des Arbeitsablaufes
  • Erhöhung der Arbeitszufriedenheit und Verbesserung des Betriebsklimas
  • Verbesserung des Wissens zu gesundem Verhalten

  • Nutzen für Arbeitgeber

  • Steigerung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter
  • Erhöhung der Motivation der Mitarbeiter
  • Kostensenkung durch Reduzierung von Krankheits- und Produktionsausfällen
  • Verbesserung der Unternehmenskommunikation
  • Steigerung der Produktivität
  • Imageaufwertung
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Geringere Fluktuation
  • Steuervorteil durch die Inanspruchnahme von Gesundheitsmaßnahmen


  • medways ist seit März 2018 strategischer Partner des Netzwerks und vermittelt unseren Mitgliedern gern den Kontakt zu einem gesünderen Arbeitsklima.

    Weitere Informationen zum Netzwerk erhalten Sie direkt auf deren Homepage.




    Vorlesungen zur Vermittlung unternehmerischen Wissens

    Die Vorlesungen werden fakultätsübergreifend in 8 Fakultäten angeboten und sind in die verschiedenen Studienpläne (Bachelor- und Masterstudium) integriert. Im WS sind 230 Studierende in dieser Vorlesung.
    Es werden auch Unternehmen als Praxispartner in die Vorlesungen einbezogen, die ihr Unternehmen vorstellen und Nachwuchs akquirieren können oder Qualifizierungsarbeiten anbieten können. Die Vorstellungen werden in die Vorlesungsreihe integriert.

    Ansprechpartner ist Herr Dr. Schwarz der an der Schnittstelle von SFT/K1 Gründerservice und Wirtschaftlicher Fakultät diese Lehrveranstaltungen betreut.
    torsten.schwarz@uni-jena.de




    SmartTex-Netzwerk
    Das Netzwerk für Produzenten, Entwickler und Wissenschaftler




    Neue Dienstleistungsplattform für Smart Textiles
    Veröffentlichen Sie ihr spezielles Knowhow!

    Viele Produktentwickler und Produzenten suchen Partner, die sie bei der Entwicklung von Prototypen oder der Fertigung von Kleinserien unterstützen. Doch WER bietet WELCHE speziellen Smart-Textiles-Dienstleistungen? Das Online-Portal vom SmartTex Netzwerk für Smart Textiles will für mehr Überblick sorgen.

  • Wer unterstützt mich bei der Herstellung von Fasern/Flächen mit bestimmten Eigenschaften?
  • Welches Unternehmen kann Komponenten/Sensoren/Aktoren sticken, stricken oder weben?
  • Wer entwickelt die passende Software zur Wearable-Steuerung?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, waschbare elektronische Bauteile in das Textil zu integrieren?

  • Sie bieten allen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Dienstleistungen im Bereich Smart Textiles auf ihrem Portal zu veröffentlichen - kostenlos.

    Viel spezifisches Knowhow ist schon in unserem SmartTex-Netzwerk gebündelt, das wollen wir natürlich publik machen. Doch wir sind offen für alle und bieten auch externen Anbietern die Chance, auf unserem Online-Portal neue Kunden zu gewinnen und Partner zu finden. Machen Sie mit und profilieren Sie sich als Entwicklungspartner auf dem Weg zur Serienproduktion!

    Als SmartTex-Koordinationsstelle bereiten wir gerade einen Dienstleistungskatalog für Smart Textiles als interdisziplinäre Online-Plattform vor. Wenn auch Sie Ihre Leistungen veröffentlichen möchten, senden Sie uns eine E-Mail an heinick(at)smarttex-netzwerk.de

    Die Checklisten zur Einreichung finden Sie hier:
    Checkliste 1
    Checkliste 2

    Weitere Informationen zur Dienstleistungsplattform finden Sie hier.




    Wettbewerb XXI. Innovationspreis Thüringen 2018


    Die Anmeldung zum Wettbewerb um den "XXI. Innovationspreis Thüringen 2018" hat am 30.06.2018 geendet.

    Bereits zum 21. Mal wird der Innovationspreis Thüringen vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft gemeinsam mit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), dem TÜV Thüringen sowie der Ernst-Abbe-Stiftung ausgelobt.
    Der Preis ist mit insgesamt 100.000 € dotiert und wird in den Kategorien "Tradition & Zukunft", "Industrie & Material", "Digitales & Medien" sowie "Licht & Leben" vergeben.
    Die Innovationen müssen überwiegend in Thüringen entwickelt bzw. gefertigt worden und seit Kurzem auf dem Markt eingeführt sein oder Aussicht auf eine erfolgreiche Etablierung am Markt haben.

    medways e.V. unterstützt den Innovationspreis Thüringen in diesem Jahr als Partner.

    Zielgruppe:
    Bewerben können sich Unternehmen, Einzelpersonen, Handwerksbetriebe, Forschungseinrichtungen und Hochschulen, die ihren Sitz oder eine Betriebsstätte in Thüringen haben.



    Preisgeld: 100.000 €
    Preisverleihung: Mittwoch, 14. November 2018 in der Weimarhalle

    Einen Kurzüberblick erhalten Sie in dem Flyer.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.innovationspreis-thueringen.de.




    „i-work Business Award“



    Der i-work-Wettbewerb ist Bestandteil des Projekts „HiTh – Hochqualifiziert. International. Thüringen.“, das durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wird.
    Gemeinsam mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena informiert JenaWirtschaft über das Thema hochqualifizierte internationale Fachkräfte in der Region. Ziel ist es, Thüringen als attraktiven Standort für internationale Fachkräfte bekannter zu machen.

    „Wir wollen auch in diesem Jahr gelungene Beispiele sichtbar machen, um die erfolgreiche Personalarbeit der Unternehmen anzuerkennen und gleichzeitig aufzuzeigen, wie interkulturelle Öffnung in der Wirtschaft aussehen kann. Mehr kulturelle Vielfalt im Team fördert auch Innovation und globale Wettbewerbsfähigkeit, das sehen wir bei vielen erfolgreichen Einrichtungen. Diese Beispiele sollen Schule machen“, so Wilfried Röpke, Geschäftsführer der Jenaer Wirtschaftsförderung (JenaWirtschaft). Im letzten Jahr hatten die beiden prämierten Unternehmen – Navimatix GmbH in der Kategorie „Kleine und Mittelständische Unternehmen“ und Salesforce Deutschland GmbH in der Kategorie „Großunternehmen“ – mit ihren Ideen und Konzepten überzeugt. In beiden Firmen arbeiten Teammitglieder aus unterschiedlichsten Nationen und Kulturen beispielhaft miteinander.

    Die Preisverleihung findet am 27. November im Beisein der Schirmherrin des Wettbewerbs, der Thüringer Ministerin für Arbeit, Heike Werner, in der Villa Rosenthal statt.

    Bewerbungensfrist ist bereits abgelaufen. Weitere Infos finden Sie unter www.hith.uni-jena.de/i-work.

    Für Fragen steht Ramona Scheiding telefonisch unter 03641/87 300 36 oder via Email ramona.scheiding@jena.de zur Verfügung.




    DIN EN ISO 13485:2016 Medizinproduktebeauftragter (TÜV®) für ein Qualitätsmanagementsystem in Vertrieb, Herstellung und Nutzung von Medizinprodukten

    Die DIN EN ISO 13485 beschreibt als internationale Norm den Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems für die Herstellung und den Vertrieb von Medizinprodukten (MPen), In-vitro-Diagnostika und aktiven implantierbaren medizinischen Geräten. Die Teilnehmer lernen die gesetzlichen und normativen Anforderungen kennen. Durch praktische Beispiele und Gruppenarbeiten werden die Kenntnisse vertieft und Lösungen zur Umsetzung für das eigene Unternehmen aufgezeigt.

    Zielgruppe
    Führungskräfte und Mitarbeiter von Entwicklungs-, Herstellungs- und Vertriebsunternehmen für Medizinprodukte, In-vitro-Diagnostika und aktiven Implantaten, Führungskräfte und Mitarbeiter, die diese Produkte anwenden, Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen, Sanitätshäuser, Arztpraxen, Alten- und Pflegeheime

    Inhalt
  • Einführung und ausgewählte Grundlagen
  • Medizinprodukte und rechtliche Anforderungen (Risiken und Haftung bei „unsicheren“ Medizinprodukten, Rahmenbedingungen (MDR (EU) 2017/745 – Medical Device Regulation, IVDR (EU) 2017/746 – In-vitro-Diagnostic Device Regulation)
  • Sicherheitsbeauftragte für MPe, MPe-Berater und MPe-Beauftragter (Qualitätsmanager)
  • Konformitätsbewertungsverfahren für MPe etc.
  • Risikomanagement nach DIN EN ISO 14971
  • Gebrauchstauglichkeit nach DIN EN 62366 - Überblick
  • Medizinprodukte-Software (DIN EN 62304) - Überblick
  • Prozessmanagement
  • Projektmanagement im Rahmen der Produkt- und Prozessentwicklung
  • Anforderungen der aktuellen DIN EN ISO 13485 im Detail, mit Interpretation, Umsetzungshinweisen und -beispielen
  • Zusammenhang zwischen ISO 13485, ISO 9001 und den betreffenden EU-Richtlinien
  • Planen, Vorbereiten, Durchführen sowie Nachbereiten von Audits
  • Gruppenarbeiten/Übung und Prüfungsvorbereitung
  • Prüfung zur Erlangung des TIC-Zertifikates (schriftlich)


  • Abschluss
    TIC-Zertifikat Medizinproduktebeauftragter (TÜV) der Zertifizierungsstelle für Systeme und Personal des TÜV Thüringen e.V.

    Termin
    12.11.2018 - 14.11.2018
    24 Seminarstunden
    08:30 bis 16:00 Uhr

    Teilnahmegebühr
    Seminar inkl. Prüfung: 1.020,00 € (zzgl. MwSt.) | 1.213,80 € (inkl. MwSt.)
    Personenzertifikat: 75,00 € (zzgl. MwSt.) | 89,25 € (inkl. MwSt.)
    Der Preis enthält Seminarverpflegung und Lehrgangsunterlagen.

    Tagungsort
    Jena

    Weitere Informationen zum Programnm und zur Anmeldung erhalten Sie hier.




    Technology Fight Night Jena

    Am 22.11.2018 wird in der Arena bei ART-KON-TOR die 3. Technologie Fight Night (Kurz: TFN) eröffnet. Ab sofort können sich Start-Up–Pitcher mit innovativen Ideen, außergewöhnlichen Produkten oder neuen Technologien bewerben. Vor Fachpublikum und einer hochkarätigen Investorenjury werden die 10 besten Teams in einem fünf Minuten Pitch ihre Geschäftsideen vorstellen, um den Sieg und um Preise im Gesamtwert von 35.000 Euro kämpfen. Veranstaltet wird dieser „Kampf“ von den Partnern: ART-KON-TOR, TechnologieContor und Tower PR.

    Termin
    22. November 2018 Einlass ab 17.30 Uhr

    Veranstaltungsort
    ART-KON-TOR, Hainstraße 1, 07745 Jena

    Anmeldung / Preis
    Pitcher, Berater, Unterstützer und Zuschauer können sich über die Webseite www.technology-fight-night.de anmelden.
    Early Bird Tickets für 49€ bis 22.10.2018!




    „Zukunftsfähige Unternehmenskultur -
    das Audit der Initiative Neue Qualität der Arbeit


    Das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ ist ein Angebot der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
    Es zeichnet Unternehmen und Verwaltungen aus, die sich nachweislich für eine mitarbeiterorientierte Arbeitskultur engagieren. Als einziges Angebot seiner Art wird es von Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Kammern, Politik und Bundesagentur für Arbeit gemeinsam getragen.

    Es befähigt Unternehmen dazu, Handlungsbedarfe im eigenen Unternehmen zu erkennen und zusammen mit den Beschäftigten sowie deren Vertretungen nachhaltige Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in Gang zu setzen.

    Den Rahmen dafür bilden die vier zentralen Themenfelder: Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz.

    Das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ wurde in enger Zusammenarbeit von Bertelsmann Stiftung, dem Institut „Great Place to Work“ sowie dem Demographie-Netzwerk e.V. (ddn) entwickelt und wird von der Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH umgesetzt.

    Einen Kurzüberblick erhalten Sie in dem Flyer. Weitere Informationen erhalten Sie hier .




    Medizintechnologie.de: Das Community-Portal für die Medizintechnik



    Medizintechnologie.de – die Nationale Informationsplattform Medizintechnik – ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das Webportal bietet Informationen, um insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) im Innovationsprozess zu unterstützen.

    Der Medizintechnikmarkt ist einer der dynamischsten und innovativsten Wirtschaftszweige. Er ist jedoch auch stark reguliert, um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten. Nicht selten unterschätzen gerade Start-ups oder KMU die Anforderungen, die sie beispielsweise im Zuge der CE-Zertifizierung erfüllen müssen. Manche entwickeln ein Produkt, ohne vorher zu prüfen, ob es dafür überhaupt einen hinreichenden medizinischen Bedarf gibt. Andere kalkulieren einen Preis, ohne sich mit möglichen Erstattungsszenarien auseinanderzusetzen.

    Medizintechnologie.de bietet Orientierung. Als Informationsdrehscheibe zwischen öffentlicher Hand und privatem Sektor vermittelt die Plattform einen Überblick über medizinische Bedarfsfelder, Entwicklungen in der Medizintechnik, politische Rahmenbedingungen, Märkte sowie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Umfangreiche Datenbanken erleichtern die Suche nach Förderbekanntmachungen des Bundes oder nach potenziellen Partnern, etwa für gemeinsame Forschungsprojekte oder geschäftliche Kooperationen. Herzstück der Plattform ist der InnovationsLOTSE, ein virtueller Wegweiser von der Idee für ein innovatives Medizinprodukt bis hin zur Anwendung am Patienten.

    Die Website der Informationsplattform Medizintechnik finden Sie hier .

    In diesem Jahr wurde das Informationsangebot ausgebaut und eine neue Rubrik „Netzwerk“ eingerichtet.
    Unter anderen ist das Netzwerk medways e.V. unter Medizintechnologie - Netzwerk zu finden.