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Branchennews: Details





Übergangsfrist für Produkte der neuen Klassen Ir bis Mai 2024

Eine gute Nachricht für viele Medizintechnikhersteller:
Medizinprodukte der neuen Klasse Ir, für die vor dem 26. Mai 2020 eine Konformitätserklärung gemäß der MDD erstellt worden ist, dürfen nun auch bis Mai 2024 in Verkehr gebracht werden. Im Klartext heißt dies: Wichtige Bestandsprodukte wie chirurgische Instrumente dürfen erst einmal weiter unter den bisherigen regulatorischen Vorgaben verkauft werden. Dies hat der Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des EU-Parlaments am 3. Dezember entschieden.

Die „harte Deadline“ Mai 2020 ist somit aufgehoben. Damit wird zum einen dem aktuellen Mangel an Benannten Stellen Rechnung getragen, zum anderen die Ungleichbehandlung gegenüber höheren Risikoklassen beseitigt. Ganz offiziell wird das Korrigendum in zirka zwei Wochen, nachdem es im gesamten EU-Plenum verlesen und anschließend im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden ist.

Die Entscheidung ist eine gute und lang ersehnte Nachricht, so die Cluster-Initiative Medical Mountains. Denn unter der aktuellen Situation drohe vielen, vor allem kleinen und mittleren Unternehmen, die existenzbedrohende Gefahr, ab Mai 2020 ihre Klasse-Ir-Produkte nicht mehr verkaufen zu dürfen. „Diese Angst kann jetzt genommen werden“, freut sich Julia Steckeler, Geschäftsführerin von Medical Mountains. Und ergänzt: „Es kommt spät, aber gerade noch rechtzeitig: Unsere Aktivitäten in Brüssel haben Wirkung gezeigt. Knapp ein halbes Jahr vor der verbindlichen Anwendung der EU-MDR verschafft das zweite Korrigendum vor allem kleinen und mittleren Medizintechnik-Unternehmen mehr Planungssicherheit in Sachen Klasse Ir.“

Zu beachten ist allerdings nach wie vor:

> Alle weiteren Vorgaben der EU-MDR müssen erfüllt werden. Dazu zählen die Überwachung nach dem Inverkehrbringen, die Marktüberwachung, die Vigilanz und die Registrierung von Wirtschaftsakteuren.
> Die Übergangsregelung ist eine Art Duldung, die mit dem Ablauf des jeweiligen Zertifikats, also gegebenenfalls weit vor Mai 2024 endet.
> Für die Bearbeitungszeit von Akten seitens der Benannten Stellen sind mindestens 9 bis 12 Monate einzuplanen. Wer so früh wie möglich einreicht, läuft nicht Gefahr, trotz des zweiten Korrigendums unter Zeitdruck zu geraten. 2023 wäre bereits zu spät.


Zur Pressemitteilung Device Med geht es hier.
Das vollständige Korrigendum finden Sie hier.





16. Clusterinnovationswettbewerb IQ Innovationspreis Mitteldeutschland



Bewerbungen für den Clusterinnovationswettbewerb IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2020 können ab jetzt wieder für die Branchen Automotive, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft, Informationstechnologie und Life Sciences eingereicht werden. Die besten marktfähigen Innovationen sind mit je 7.500 Euro Preisgeld dotiert, der Gesamtsieger erhält ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Clustersieger erhalten zusätzlich umfangreiche PR-, Marketing- und Beratungsleistungen sowie einen Kurzfilm über ihre Innovation. Im Rahmen des mit rund 70.000 Euro dotierten IQ-Wettbewerbs finden auch die eigenständigen lokalen IQ Innovationspreise Halle (Saale), Leipzig und Magdeburg statt. Bewerber aus diesen Städten haben doppelte Gewinnchancen. Clustersieger erhalten zusätzlich umfangreiche PR-, Marketing- und Beratungsleistungen sowie einen Kurzfilm über ihre Innovation.

Die Teilnahme beim IQ Innovationspreis ist kostenfrei und erfolgt einfach & schnell über das Online-Bewerbungsformular Bewerbungsfrist war der 11. März 2020
Alle wichtigen Informationen können Sie der Ausschreibung entnehmen.


  • TEILNAHMEVORAUSSETZUNGEN:
  • Voraussetzung für eine Teilnahme ist ein Bezug der Innovation zu den Wettbewerbsclustern Automotive, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/Solar wirtschaft, Informationstechnologie und Life Sciences sowie zur Region Mitteldeutschland. Bewerbungen sollten bereits die frühen Phasen Idee und Konzeptionierung überschritten haben und nicht länger als zwei Jahre am Markt sein.

  • ADRESSATEN:
  • Der Wettbewerb richtet sich vor allem an Unternehmer, Gründer/Startups, Studenten und Wissen-schaftler, die ein innovatives Produkt, ein Verfahren oder eine Dienstleistung entwickelt haben. Prinzi-piell kann jeder teilnehmen, der die Teilnahmevoraus-setzungen erfüllt




    Open letter on the implementation and readiness status of the new Medical Device Regulation 745/2017 (MDR)



    MedTech Europe is the European trade association representing the medical technology industries, from diagnosis to cure. We represent Diagnostics and Medical Devices manufacturers operating in Europe.

    MedTech Europe has sent an open letter to the MDR Commission with the following contents:
  • the new regulatory system will not be ready on time to ensure continued access of patients and healthcare systems to life-saving and life-transforming devices
  • the industry is prepared to submit product files to comply with the new Medical Device Regulation (MDR), but the new regulatory system is not ready to function
  • the deadline for the system to be ready for our industry to comply is now
  • Notified Bodies will typically take 3-9 months to complete a product re-certification, and it is expected that it will take them even more time for new MDR certification
  • as of May 2020, thousands of medical devices will become non-compliant and will not be authorized for use by surgeons, doctors, hospitals and patients

  • You can find the complete letter here.








    Netzwerktimer Thüringen
    Alle Termine der Thüringer Netzwerke auf einen Blick

    Der Netzwerktimer Thüringen ist eine Initiative von 19 Thüringer Netzwerken mit dem Ziel, alle Termine der beteiligten Netzwerke ohne großen Aufwand zusammenzuführen:

    Up to date: Tagesaktuelle Zusammenführung aller Termine
    Individuelle Nutzungskonzepte: Auf Ihren Bedarf zugeschnitten – zur punktuellen oder zur ganzheitlichen Terminkoordination
    Effizient: Keine Notwendigkeit der aktiven Pflege durch die einzelnen Netzwerke
    Zeit- und Kostensparend: Sinkender Abstimmungsaufwand bei der Planung eigener Veranstaltungen

    Kurzum: Alle Termine integriert auf einen Blick: netzwerktimer-thueringen.de

    Der Netzwerktimer ist grundsätzlich auch offen für weitere Partner (z.B. Landesgesellschaften, Forschungseinrichtungen etc.). Sie möchten die Termine Ihres Netzwerkes ebenfalls einstellen? Kontaktieren Sie uns: info@medways.eu








    „DIamAnT“ die IT-basierte Lösung zur integrierten Marktüberwachung von Medizinprodukten

    Klinische Daten ohne Studien
    Die langfristige Generierung klinischer Daten zur Evaluation und Optimierung der eigenen Medizinprodukte, ohne die Inanspruchnahme langwieriger und kostspieliger klinischer Studien – eine erste Umsetzung dieser Idee stellte die Data In Motion Consulting GmbH – ein etabliertes Softwareunternehmen mit 10 Jahren Erfahrung und Sitz in Jena – auf dem Thüringer Gemeinschaftsstand auf der Medica 2019 vor. Im Showcase zeigten Mark Hoffmann, CEO der Data In Motion Consuting GmbH, und Kollegen die Dokumentation des Lebenszyklus eines Medizin-Produktes über alle beteiligten Parteien hinweg – vom Hersteller über den Operateur, den „nutzenden“ Patienten bis hin zum Physiotherapeuten oder zur Pflegekraft des Patienten. Alle „Interventionen“ am Produkt werden automatisch erfasst, und damit alle existierenden Prozesse und IT-Systeme der beteiligten Unternehmen und Parteien in einer Beispiel-Anwendung integriert und repräsentiert!

    Und so funktioniert die IT-Lösung „DIamAnT“:
    Der Hersteller „erstellt“ sein Produkt, beispielsweise ein Implantat, im DIamAnT-System und registriert es für den Versand an den Kunden. Das Krankenhaus bucht wiederum den Wareneingang, registriert das Produkt im Rahmen der OP-Vorbereitung. Im Nachgang zur Operation wird im OP-Bericht ein kurzes Feedback für das Produkt abgefragt. Dieses wird dann an den Hersteller kommuniziert – eine erste Rückkopplung zum Produkt-Ursprung. Nach dem Verlassen des Krankenhauses kommt der Patient zur Nachbehandlung. Der behandelnde Arzt kann dann die bereits registrierten Informationen über das Implantat – Herstellung, Versand, Operationsverlauf einsehen und auch ein Feedback zum Implantat abgeben. Der Hersteller erhält damit eine erneute Rückmeldung. Dieses prototypisches System ist konzipiert, um in die existierenden IT Infrastrukturen der Hersteller oder Konsumenten nahtlos eingebunden zu werden. Der Hersteller bekommt somit Informationen über den Lebenszyklus seines Produktes, und zwar nicht nur über die mögliche Lieferkette (Supply-Chain), sondern auch über alle weiteren Interaktionen im Zusammenhang mit seinem Produkt!

    Das Projekt DIamAnT
    Gemeinsam entwickeln die Partner Königsee Implantate GmbH, Jen-Ophthalmo, Data In Motion Consulting GmbH, Ernst-Abbe-Hochschule Jena und edways e.V. im Projekt DIamAnT Lösungen für einen lückenlosen, überbetrieblichen Informationsaustausch und -zugriff durch dezentrale Datenverarbeitung und -speicherung. Damit sollen Lösungen für eine ressourcenschonende Umsetzung der MDR und der Generierung benötigter klinischer Daten für eine aktive Marktüberwachung entstehen.




    ZO.RRO Forschungsprojekt
    Das Verbundprojekt „ZO.RRO“ (Zero Carbon Cross Energy System) erforscht systemische Lösungen für eine CO2-freie Energieversorgung


    Das im Mai 2019 gestartete Thüringer Energie-Forschungsprojekt ZO.RRO betrachtet die nächste Stufe der Energiewende.
    Das Konsortium – bestehend aus Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft - erforscht und entwickelt in den nächsten zwei Jahren systemische Lösungen für eine zukünftig 100% CO2-freie Energieversorgung am Beispiel von Thüringen.

    Forschungsschwerpunkte sind Flexibilisierungsoptionen innerhalb von Unternehmen und CO2-freie Systemdienstleistungen.

    In der aktuellen Projektphase (Konzeption) identifiziert der ThEEN zusammen mit der Thüringer Wirtschaft und Multiplikatoren geeignete Lösungen zur Minderung von CO2-Emissionen.
    ZO.RRO steht unter Konsortialführung der TU Ilmenau und wird gefördert durch das BMWi sowie das TMUEN/ Freistaat Thüringen.

    Kernaufgaben des Projektes:
  • Konzepte, Methoden und ausgewählten Lösungen für eine zukunftssichere CO2-freie Energieversorgung, insbesondere der dafür notwendigen Systemdienstleistungen
  • Messbarkeit des Beitrags zu CO2 Emission aus dem Energieverbrauch
  • Lösungen zur Minimierung des CO2 Beitrags durch Flexibilisierungsoptionen
  • Vermarktungsmodelle der Energie-Flexibilisierung

  • In der derzeitigen Projektphase werden die Flexibilitätsbedarfe im regionalen Kontext kostenfrei ermittelt.
    Bei Teilnahme erhalten Unternehmen im ersten Schritt:
  • Kostenlose Analyse und Evaluation der Energieverbräuche und ein Bericht mit Handlungsempfehlungen zu Einsparmöglichkeiten sowie Identifikation weiterer Flexibilisierungsoptionen mit Fokus auf aktuelle Entwicklungen in der Energiewende
  • Option auf Teilnahme am vom BMWi geförderten Folgeprojekt und Demonstration der technischen Innovationen
  • „Fitmachen“ für das Thema CO2-Bepreisung/-Fußabdruck

  • Zusammen mit den beteiligten Industriepartner, mit Kompetenz in Energieberatung und Vermarktung, entstehen daraus konkrete technologische Schwerpunktfelder, die in eine Demonstrationsphase überführt werden sollen. Die Demonstration soll dann mit und bei Unternehmen umgesetzt werden.

    Beispiele für Schwerpunktfelder in eine Demonstrationsphase:
  • Erprobung einer flexiblen Betriebsweise von Druckluftanlagen, Wärmebereitstellung sowie Einbindung von Energiespeichern
  • Erprobung einer flexiblen Produktionsplanung
  • Zeitnahe Visualisierung des CO2-Anteils durch den Energiebezug während der Produktion

  • Kontakt:
    Möchten Sie sich gern unverbindlich und genauer informieren oder haben Sie Interesse, sich mit Ihrem Unternehmen in das Projekt einzubringen?
    Melden Sie sich bitte bei Christoph.Frenkel(@)theen-ev.de
    In einem ersten Schritt kommen die Experten aus Energieberatung und Projektentwicklung zu Ihnen vor Ort und führen ein leitfadengestütztes Interview zum Energieprofil Ihres Unternehmens.

    Das Forschungsprojekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (FKZ 03ET4080A-E) sowie durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz.

    Website des Projektes www.zorro-thueringen.de
    Twitter www.twitter.com/zorroprojekt
    Instagram www.instagram.com/zorroprojekt







    IT-Leistungsschau:
    digitale Lösungen für Mittelstand und Verwaltung

    Kongress-Messe für digitale Lösungen und deren Nutzen
    am 24. September 2020, Parksaal im Steigerwaldstadion, Erfurt

    Anmeldung für Besucher noch möglich (Ausstellerflächen hingegen ausgebucht)

    Mit 85 Ausstellern und 51 hochkarätigen Referenten präsentiert die Kongress-Messe ITLS den Teilnehmern aus Mittelstand und Verwaltung digitale Lösungen und deren Nutzen anhand konkreter Beispiele. Die Ausstellungs- und Vortragsthemen gliedern sich in die Bereiche:

  • ELEKTRONISCHES RECHNUNGSMANAGEMENT
  • DATENSCHUTZ, RECHT & IT-SICHERHEIT
  • E-GOVERNMENT
  • BILDUNG
  • PRODUKION & PROZESSE

  • In diesem Jahr begrüßt die IT-Kongress-Messe die Handwerkskammer Erfurt und das Fraunhofer Institut IOF Jena als Partner, welche das Thema „Robotik“ mit einer 3D-Sonderausstellungsfläche „Roboter-Mensch-Maschine-Interaktion“ attraktiv in Szene setzen werden. Als weiteres Highlight präsentieren wir Ihnen den Keynotevortrag des Spiegel-Online Bestsellerautors und Digi-Bloggers Sascha Lobo.

    Nutzen Sie die ITLS als Informations- und Weiterbildungsveranstaltung für sich und Ihre Mitglieder und registrieren Sie sich vorab unter: https://www.it-leistungsschau.de/besucher/anmeldung/.

    Zwischenmeldung: Angesichts der dynamischen Entwicklung und der steigenden Zahl an Corona-Infektionen in den letzten Tagen hat das Landesverwaltungsamt Thüringen entschieden, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern, bis zum 10.4.2020 abzusagen. Hiervon betroffen ist nun auch die 5. ITLS, die am 2.4.2020 in der Arena Erfurt geplant war.
    Aus diesem Grund wurde die 5. ITLS auf den 24. September 2020 verschoben.

    Mehr Informationen finden Sie im Flyer IT-Leistungsschau 2020, sowie in der offiziellen Pressemitteilung.









    Fachkräftesicherung:
    Speed-Dating für Unternehmen und Studierende

    Organisiert von Elmug - Elektronische Mess- und Gerätetechnik Thüringen eG

    "Studenten entscheiden bereits während des Studiums, in welchem Unternehmen sie ihre Karriere starten wollen."
    (Andreas Lämmerlein, Leiter des Nachwuchsprogramms der adidas Group)

    Profitieren Sie vom innovativen Weg des Kennenlernens:
    Das Speed-Dating bietet auch Ihrem Unternehmen eine hervorragende Gelegenheit, sich im Kreise potenzieller Bewerber zu präsentieren und passende Kandidaten Jobangebote, Praktikumsplätze und Themen für Abschlussarbeiten zu offerieren.

    Sie erwarten Studierende der folgenden Fachrichtungen:
    Biomedizinische Technik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Ingenieurinformatik, Mechatronik, Mikro- und Nanotechnologie, Optische Systemtechnik/Optronik, Marketing/Kommunikation.

    Datum: 28.04.2020
    Uhrzeit: 09.00 - 15.00 Uhr
    Ort: Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau

    Teilnahmegebühr:
    100,- p.P. (elmug-Partner)
    150,- p.P. (elmug-Mitglieder)
    350,- p.P. (Nicht-Mitglieder)
    Jede weitere Person erhält 50% Rabatt auf die Teilnahmegebühr.

    Anmeldung: auf der elmug-Webseite oder via Mail









    Fair & Convention mtex+ 2020
    Treffpunkt der ostdeutschen Textilindustrie

    Am 9. und 10. Juni 2020 findet die 13. Fair & Convention mtex+ im neuen Carlowitz Congresscenter in der Chemnitzer City statt. Mit ihren nunmehr 13 Jahren Erfahrung ist die mtex+ der Treffpunkt für Entwickler, Produzenten und Anwender von Hightech Textiles & Composites. 2018 wurden 159 Aussteller aus 7 Nationen (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Schweiz und Tschechien) sowie 906 Besucher aus 20 Nationen begrüßt. Mit ihrem Fokus auf Hightech-Textilien und einem besonderen Schwerpunkt zu Health-Textiles ist die mtwx+ auch für ausgewählte Unternehmen unserer Branche interessant! Die mtex+ ist eine Veranstaltung der kurzen Wege und intensiven persönlichen Kontakte. Sie dient als Ideen- und Inspirationsquelle für Entwickler, Produzenten und Anwender von Hightech-Textilien unterschiedlicher Art.

    Seit einigen Jahren bietet das Netzwerk SmartTex einen vom Land geförderten Gemeinschaftsstand an. Wenn Sie Ihr Unternehmen auf der Messe mtex+ unter Nutzung von Förderung und Services dieses Gemeinschaftsstandes präsentieren möchten, melden Sie sich bitte bis zum 24.01.2020 unter info@medways.eu

    Weitere Informationen zur mtex+ finden Sie auf der mtex+-Webseite.

    +++ Neu: medways-Shuttle-Service für Messe-Besucher.








    Industriefachbörse IFB 2020
    Lieferanten und Kunden finden, Partner sein

    Die Industrie-Fachbörse IFB 2020 präsentiert Know-how der Bereiche Photonik, Elektronik, Elektromenchanik, Mechanik und Industriedienstleistungen. Sie bietet damit das passende Podium für Produzenten von Zulieferkomponenten und Endprodukten sowie Fertigungs- und Industriedienstleistern.
    Ein Fachvortragsprogramm ergänzt die Leistungsschau der Mitteldeutschen Industrie.
    Datum: 10. September 2020
    Ort: Sparkassenarena Jena

    Anmeldung und Informationen auf der IFB-Webseite.

    IFB 2020-Flyer.




    Innovationszentrum Medizintechnik

    Der medways e.V. gratuliert den Akteuren des Innovationszentrum ThIMEDOP zur Übergabe der Förderbescheide und dem Start zu einem neuen Medizintechnikzentrum in Thüringen.
    medways wird ThIMEDOP während und auch über seine Laufzeit hinaus inhaltlich unterstützen und die Interessen der Medizintechnikbranche in Thüringen vertreten.

    Medieninformation des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft
    vom 27. August 2018

    Innovationszentrum Medizintechnik entsteht in Jena und Ilmenau
    Tiefensee übergibt Förderbescheide über insgesamt 9,5 Millionen Euro


    In Thüringen entsteht ein neues Innovationszentrum für Medizintechnik. Dazu übergab Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute drei Förderbescheide über insgesamt 9,5 Millionen Euro an die drei beteiligten Forschungseinrichtungen – das Universitätsklinikum Jena (5,3 Millionen Euro), die Technische Universität Ilmenau (2,9 Millionen Euro) und das Leibniz-Institut für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) (1,3 Millionen Euro). Die Mittel dienen insbesondere zur Anschaffung von Forschungsgroßgeräten und zur Deckung von Personalkosten. Alle drei Einrichtungen werden gemeinsam Träger des Innovationszentrums sein.

    Das neue „Thüringer Innovationszentrum für Medizintechnik-Lösungen (Diagnose, Therapie, Optimierung durch optische Lösungen)“ – kurz: ThIMEDOP – wird sich vor allem der Stammzell- und Altersforschung sowie der Onko¬logie widmen und Forschungsprojekte im Bereich der Biomedizintechnik und Mikroskopie durchführen. Zudem sollen neue optische, spektroskopische und biotechnologische Nachweisverfahren entwickelt, die Dauer zur zur Entwicklung zertifizierter Medizinprodukte verkürzt und generell der Transfer von Forschungsergebnissen in wirtschaftlich verwertbare Verfahren und Produkte beschleunigt werden.

    „Medizintechnik ist eine Kernkompetenz des Forschungs- und Wirtschaftsstandorts Thüringen“, sagte Tiefensee. Thüringen sei der größte Medizintechnik-Standort in den neuen Bundesländern, etwa 40 Prozent der Beschäftigten und 60 Prozent des Umsatzes der ostdeutschen Medizintechnikbranche entfallen auf den Freistaat. „Das neue Innovationszentrum soll deshalb zusätzliche Impulse für diesen wichtigen Bereich geben, die vorhandenen Kompetenzen stärker bündeln und für kurze Wege von der Forschung bis zur Anwendung sorgen“, so der Minister.

    Die Förderung für das Innovationszentrum ThIMEDOP fließt zum überwiegenden Teil in die Anschaffung von Forschungsgroßgeräten und infrastruktur. Das Zentrum soll künftig im Forschungsgebäude CetraMed beheimatet sein, das ab kommendem Jahr auf dem Gelände des Universitätsklinikums errichtet wird. „Im ThIMEDOP können sich Ärzte, Ingenieure und Grundlagenwissenschaftler weiter vernetzen, um mit Hilfe optischer Technologien aus der klinischen Praxis kommende Probleme und Fragestellungen zu bearbeiten und entsprechende Lösungen und Anwendungen für die klinische Praxis zu entwickeln“, betont der Prodekan für Forschung der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Andreas Hochhaus.

    Prof. Dr. Ralf Mrowka, ThIMEDOP-Sprecher und Leiter einer Arbeitsgruppe am UKJ, die im ThIMEDOP mitarbeiten wird: „Wir beginnen jetzt mit der organisatorischen Vernetzung und der Ausschreibung der Geräte. Das Innovationszentrum wird Projekte entlang der gesamten Innovationskette von der wissenschaftlichen Idee bis zur frühen Produktentwicklung im Bereich der Diagnostik und Therapie zusammenführen und ihnen eine gemeinsame Infrastruktur zur Verfügung stellen. Die wissenschaftliche Arbeit in unserem gemeinsamen Forschungsfeld wird weit vor dem Einzug in den CetraMed-Neubau starten.“

    Laut Landesamt für Statistik umfasst die Medizintechnik-Branche in Thüringen insgesamt 56 Betriebe (ab 20 Mitarbeitern) mit 4.650 Beschäftigten, die einen Umsatz von mehr als 800 Millionen Euro erwirtschaften. Die Exportquote liegt mit fast 60 Prozent deutlich über dem Thüringer Durchschnitt. Die Unternehmensdatenbank der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) führt insgesamt sogar 448 Unternehmen mit Medizintechnik-Bezug auf, die insgesamt 18.700 Mitarbeiter beschäftigen. Die Stärken der Thüringer Unternehmen liegen in Produkten der Augenheilkunde, OP-Systemen, Rollstühlen/ Prothesensystemen, Orthesen/therapeutische Hilfsmitteln, Analyse-, Bio- und Labortechnik sowie Geräte der Funktionsdiagnostik und bildgebenden Verfahren.

    Als Teil des Bereiches „Gesundes Leben und Gesundheitswirtschaft“ ist die Medizintechnik ein Schwerpunkt der Thüringer Forschungs- und Innovationsstrategie RIS3. Der Großteil der Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen im Bereich der Medizintechnik sitzt in Jena. Das ThIMEDOP ist nach ThIMo, CEEC, InQuoSens, ThZM das fünfte von insgesamt sechs Inno¬vationszentren, die das Land fördert und deren Einrichtung vom Wissenschaftsrat befürwortet worden war.

    Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft vom 27.08.2018

    Zu dieser Pressemitteilung können Sie gern folgende Bilder, unter Angabe der Quelle Michael Szabó/ UKJ nutzen.





    Wenn Sie die Bilder in einer höheren Auflösung benötigen oder weiter Detailbilder wünschen, würde ich Sie bitten sich direkt via Email unter info@medways.eu an uns zu wenden.




    Position des Forum MedTech Pharma zur Medical Device Regulation (MDR)



    Das Forum MedTech Pharma e.V., hat aufgrund seiner übergreifenden Mitgliederstruktur die regulatorische Neuregelung der MDR aus Sicht der Mitgliedsunternehmen und verschiedener Branchenvertretungen (darunter auch medways e.V.) bewertet und Empfehlungen für die Politik ausgesprochen.

    Zu folgenden Schwerpunktthemen:
  • Extrem kurze Übergangsfristen
  • Ressourcenengpässe (finanziell, zeitlich, personell)
  • Rolle der KMU
  • Bestandsprodukte
  • Klinische Bewertung
  • wurden diskutiert und ein Fazit gezogen.

    Positionspapier des Forum MedTech Pharma

    Kommen Sie mit uns und der Politik ins Gespräch und teilen Sie uns Ihre Meinung zu dem Positionspapier mit.
    Wir geben Ihre Sichtweisen, Anregungen und Diskussionspunkte als Ihr Interessenverband gern an die Thüringer Landespolitik weiter.
    Sie erreichen uns telefonisch unter: 03641 8761040 oder via Email info@medways.eu




    Informationsnachmittag im Rahmen der vocatium Jena / Ostthüringen

    Inhalt: Zunächst blicken wir auf die Evaluationsergebnisse der diesjährigen vocatium (4./5. September 2019) und können hier ggf. in den Erfahrungsaustausch gehen. Anschließend wenden wir uns der vocatium im nächsten Jahr (29./30. September 2020) zu und klären wichtige konzeptionelle Fragen sowie Ihre persönlichen Anliegen.

    Ort: Dieser Termin findet im Seminarraum des Volksbades Jena (07743 Jena,Knebelstraße 10) statt. Der Raum wird vor Ort durch Luftballons kenntlich ausgeschildert.

    Zum vocatium-Konzept:
    Was machen wir „anders"?
    • Wir organisieren keine „Durchlaufmessen“, sondern eine Berufsmesse mit „Bewerbungsgesprächen“.
    • Im Rahmen unserer 45-minütigen Schulpräsentation legen wir die Grundlage dafür, dass sich die Schüler*innen entsprechend ihrer Interessen für terminierte Gespräche auf unserer Fachmesse über einen Auswahlbogen anmelden und sich individuell auf diese vorbereiten können.
    • Diese Präsentationen halten wir von April bis Juli 2020 für die 2021er Abgangsklassen der teilnehmenden Schulen.
    • Die Schulen nehmen aus dem Umkreis Jena, Apolda, Gera, Saalfeld, Rudolstadt und Naumburg teil.


    Die Erfahrungen der letzten Jahren bestätigen, dass Unternehmen die hohe Qualität der Gespräche schätzen und Schulen den vocatium-Tag als festen Berufsorientierungstag an der Schule organisieren und betreuen.

    Im Jahr 2019 war das vocatium-Team in 80 Schulklassen mit einem Vortrag zu Gast, um insgesamt 1.800 Schüler*innen zu informieren. Im Nachgang der Schulpräsentationen haben sich 830 Schüler*innen für durchschnittlich 2 bis 3 feste Beratungsgespräche (für konkrete Ausbildungs- und Studienberufe der Aussteller) angemeldet.

    An beiden Messetagen wurden auf diese Weise 2.060 vorvereinbarte Gespräche mit einer Dauer von 20 Minuten geführt. Zahlreiche spontane Beratungsgespräche sowie Spontanbesucher*innen kamen hinzu.

    Eine Liste der teilnehmenden Aussteller in Jena 2019 sowie unseren Internetauftritt können Sie hier einsehen





    Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen



    Das Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen bietet Thüringer Unternehmen und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes eine kostenfreie und fundierte Beratung zu Themen gesunder Arbeit an und unterstützen bei der Suche nach bedarfsgerechten Leistungsangeboten.

    Die Anforderungen und Belastungen an die heutige Arbeitswelt unterliegen einem ständigen Wandel, der die Mitarbeitergesundheit beeinflussen kann. Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter sind entscheidende Erfolgsfaktoren für Unternehmen, weshalb die Gesundheit der Beschäftigten im Mittelpunkt ihrer Netzwerkarbeit steht. Gesunde Arbeit kann dabei helfen, die Arbeits- und Leistungsfähigkeit im Unternehmen aufrecht zu erhalten und zu fördern.

    Nutzen für Arbeitnehmer

  • Schaffung gesunder Arbeitsbedingungen
  • Verringerung von (Arbeits-)Belastungen
  • Verbesserung des Gesundheitszustandes
  • Senkung der gesundheitlichen Risiken
  • Reduzierung von gesundheitlichen Beschwerden
  • Erhalt und Förderung der Leistungsfähigkeit
  • Mitgestaltung des Arbeitsplatzes und des Arbeitsablaufes
  • Erhöhung der Arbeitszufriedenheit und Verbesserung des Betriebsklimas
  • Verbesserung des Wissens zu gesundem Verhalten

  • Nutzen für Arbeitgeber

  • Steigerung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter
  • Erhöhung der Motivation der Mitarbeiter
  • Kostensenkung durch Reduzierung von Krankheits- und Produktionsausfällen
  • Verbesserung der Unternehmenskommunikation
  • Steigerung der Produktivität
  • Imageaufwertung
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Geringere Fluktuation
  • Steuervorteil durch die Inanspruchnahme von Gesundheitsmaßnahmen


  • medways ist seit März 2018 strategischer Partner des Netzwerks und vermittelt unseren Mitgliedern gern den Kontakt zu einem gesünderen Arbeitsklima.

    Weitere Informationen zum Netzwerk erhalten Sie direkt auf deren Homepage.




    Vorlesungen zur Vermittlung unternehmerischen Wissens

    Die Vorlesungen werden fakultätsübergreifend in 8 Fakultäten angeboten und sind in die verschiedenen Studienpläne (Bachelor- und Masterstudium) integriert. Im WS sind 230 Studierende in dieser Vorlesung.
    Es werden auch Unternehmen als Praxispartner in die Vorlesungen einbezogen, die ihr Unternehmen vorstellen und Nachwuchs akquirieren können oder Qualifizierungsarbeiten anbieten können. Die Vorstellungen werden in die Vorlesungsreihe integriert.

    Ansprechpartner ist Herr Dr. Schwarz der an der Schnittstelle von SFT/K1 Gründerservice und Wirtschaftlicher Fakultät diese Lehrveranstaltungen betreut.
    torsten.schwarz@uni-jena.de




    SmartTex-Netzwerk
    Das Netzwerk für Produzenten, Entwickler und Wissenschaftler




    Neue Dienstleistungsplattform für Smart Textiles
    Veröffentlichen Sie ihr spezielles Knowhow!

    Viele Produktentwickler und Produzenten suchen Partner, die sie bei der Entwicklung von Prototypen oder der Fertigung von Kleinserien unterstützen. Doch WER bietet WELCHE speziellen Smart-Textiles-Dienstleistungen? Das Online-Portal vom SmartTex Netzwerk für Smart Textiles will für mehr Überblick sorgen.

  • Wer unterstützt mich bei der Herstellung von Fasern/Flächen mit bestimmten Eigenschaften?
  • Welches Unternehmen kann Komponenten/Sensoren/Aktoren sticken, stricken oder weben?
  • Wer entwickelt die passende Software zur Wearable-Steuerung?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, waschbare elektronische Bauteile in das Textil zu integrieren?

  • Sie bieten allen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Dienstleistungen im Bereich Smart Textiles auf ihrem Portal zu veröffentlichen - kostenlos.

    Viel spezifisches Knowhow ist schon in unserem SmartTex-Netzwerk gebündelt, das wollen wir natürlich publik machen. Doch wir sind offen für alle und bieten auch externen Anbietern die Chance, auf unserem Online-Portal neue Kunden zu gewinnen und Partner zu finden. Machen Sie mit und profilieren Sie sich als Entwicklungspartner auf dem Weg zur Serienproduktion!

    Als SmartTex-Koordinationsstelle bereiten wir gerade einen Dienstleistungskatalog für Smart Textiles als interdisziplinäre Online-Plattform vor. Wenn auch Sie Ihre Leistungen veröffentlichen möchten, senden Sie uns eine E-Mail an heinick(at)smarttex-netzwerk.de

    Die Checklisten zur Einreichung finden Sie hier:
    Checkliste 1
    Checkliste 2

    Weitere Informationen zur Dienstleistungsplattform finden Sie hier.




    „Zukunftsfähige Unternehmenskultur -
    das Audit der Initiative Neue Qualität der Arbeit


    Das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ ist ein Angebot der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
    Es zeichnet Unternehmen und Verwaltungen aus, die sich nachweislich für eine mitarbeiterorientierte Arbeitskultur engagieren. Als einziges Angebot seiner Art wird es von Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Kammern, Politik und Bundesagentur für Arbeit gemeinsam getragen.

    Es befähigt Unternehmen dazu, Handlungsbedarfe im eigenen Unternehmen zu erkennen und zusammen mit den Beschäftigten sowie deren Vertretungen nachhaltige Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in Gang zu setzen.

    Den Rahmen dafür bilden die vier zentralen Themenfelder: Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz.

    Das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ wurde in enger Zusammenarbeit von Bertelsmann Stiftung, dem Institut „Great Place to Work“ sowie dem Demographie-Netzwerk e.V. (ddn) entwickelt und wird von der Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH umgesetzt.

    Einen Kurzüberblick erhalten Sie in dem Flyer. Weitere Informationen erhalten Sie hier .